RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hirter Rallye St. Veit 2022: Vorschau
Daniel Fessl

St. Veit begrüßt die Rallyestars

Die Kärntner Traditionsrallye kehrt in den Staatsmeisterschaftskalender zurück: Am 17. und 18. Juni ist die Stadt an der Glan das Zentrum des vierten Saisonlaufs der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft. Und die Vorfreude ist groß. Nicht nur beim Veranstalter, sondern vor allem auch den zahlreichen Toppiloten, die ihre Teilnahme bereits bestätigt haben.

Knapp 20 Jahre ist es her, dass St. Veit zuletzt Austragungsort eines Rallye-Staatsmeisterschaftslaufs war. Zwar war mit der Austrian Rallye Challenge die zweite Garnitur zuletzt öfters zu Gast, am 17./18. Juni dürfen sich die Fans jedoch im Rahmen der Hirter Rallye St. Veit angefangen von Staatsmeister Simon Wagner über Verfolger Hermann Neubauer, Günter Knobloch, Johannes Keferböck, Kris Rosenberger etc. wieder auf die absolute Topklasse der österreichischen Off-Road-Szene freuen. Mit dabei wird auch der Kärntner WM-Pilot Alfred Kramer jun. sein. Und wer die drei bisherigen Staatsmeisterschaftsläufe des heurigen Jahres (Rebenland, Lavanttal, Hartbergerland) mitverfolgt hat, weiß, welche Qualität momentan in Österreich geboten wird. Die „Überflieger“ Simon Wagner und Hermann Neubauer lassen einander kaum Luft zum Atmen, lagen zuletzt im Kampf um den Sieg im Ziel um die historisch wohl einmalige Differenz von einer einzigen Zehntelsekunde(!) auseinander, und das nach 130 SP-Kilometern. Da hat Champion Wagner recht, wenn er sagt: „Das gibt es sonst nirgends!“

Ein zentraler Punkt der kommenden Rallye ist natürlich auch die Rennbahn in St. Veit, die schon in den 70er/80er-Jahren oder bei den ehemaligen Castrol-Rallyes Schauplatz legendärer Drift-Action war. Am Freitag, dem 17. Juni, wird dort am Abend die Hirter Rallye mit SP 1 eröffnet, am Samstagabend des 18. Juni ebendort mit der 11 und letzten Sonderprüfung beendet. Und während sich die Piloten den ganzen Samstag rund um St. Veit durch schwierigste Wertungsabschnitte hetzen, herrscht auch auf der Rennbahn tagsüber reges Treiben für die die Fans.

Neben Mitfahrgelegenheiten mit den Ex-Staatsmeistern Achim Mörtl oder Raphael Sperrer bilden zahlreiche weitere ehemalige Rallyelegenden mit alten Kultboliden wie Audi Quattro, Lancia Delta Integrale oder Mitsubishi Lancer attraktive Leckerbissen für Augen und Ohren.

Eine besondere Überraschung gibt es für den Kärntner Lokalmatador Kurt Jabornig. Obmann Michael Uschan von Veranstalter Event & Rallye Club St. Veit verrät: „Weil der Kurtl seinen 70 Geburtstag feiert, wird er die Rallye mit der Startnummer 70 bestreiten.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Austrian Rallye Legends 2026

Schon jetzt Zusagen aus neun Nationen!

Es sind noch sieben Wochen bis zum offiziellen Nennschluss der Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ (24. bis 26. September) - schon jetzt gibt es Zusagen von Teams aus neun Nationen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren...

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

WRC Finnland: Nach Tag 2 (SP10)

Ogier trozt dem Regen-Chaos

Sebastien Ogier verteidigt am Freitagnachmittag die Spitze bei der Rallye Finnland: Heftiger Regen wirbelt das Klassement durcheinander - Keferböck/Minor im WRC Masters Cup auf Platz 2

ARC, Mühlstein Rallye: Vor Nennschluss

Mühlstein Rallye vor Nennschluss: Noch ein Sponsor an Bord!

Mit der Firma Baumentor hat die SG Toolbox Mühlstein Rallye powered by Baumentor (7. & 8. August) einen weiteren Sponsor an Bord holen können. Die Nennliste der Rallye ist bereits gut gefüllt...