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Hartbergerland Rallye 2022: Bericht Schindelegger

Siegesserie fortgesetzt

Mit einer fehlerlosen Vorstellung sichert sich das Rallyeteam Schindelegger bei der Hartbergerland Rallye 2022 den 4. Klassensieg in Folge und belegt in der historischen Gesamtwertung Platz 2.

Das Rallyeteam Schindelegger konnte bei der Hartbergerland Rallye die schon 4 Rallyes andauernde Siegesserie fortsetzen und sicherte sich nach 125 Sonderprüfungs-Kilometern den Klassensieg und Platz 2 in der Gesamtwertung der historischen Fahrzeuge. Zusätzlich konnten Lukas und Helmut auch ihren zweiten Sieg der Saison in der historischen Rallye Challenge verbuchen.

Die Rallye wurde von einigen Faktoren geprägt. Das Wetter malte das ganze Wochenende ein großes Fragezeichen in den Himmel. Wobei es dann doch bis zur letzten Sonderprüfung trocken bleiben sollte. Und diese letzte Prüfung wurde dann direkt vor dem Start des Waldviertler Teams neutralisiert. Der Wolkenbruch, der sich über das von etlichen Randsteinen durchzogenen Einkaufszentrum “Hatric” ergoss, war ein zu großes Risiko für die Veranstalter geworden. Eine Entscheidung, zu der man nur gratulieren kann!

Nicht irritiert von den durchaus unterschiedlichen Wettervorhersagen und top motiviert durch den Einstieg eines neuen Sponsors, zeigte das Rallyeteam Schindelegger den zahlreichen Fans an der Strecke eine grundsolide und fehlerfreie Vorstellung. Leider wurde die Konkurrenz in der Klasse schon bei der ersten Sonderprüfung durch den Fehlerteufel minimiert, und so konnten sich Lukas und Helmut ohne Druck mit dem neu aufgebauten Motor auseinandersetzen. Die Zeiten zeigten trotzdem einen deutlichen Trend nach oben. Trotz der extrem schnellen Strecken - die angeblich die Porsche-Fraktion bevorzugen sollte - konnte die Konkurrenz, die im Lavanttal nur um 0,9 Sekunden in Schach gehalten wurde, nun doch nochmal deutlicher vom Escort geschlagen werden.

Einzig einem der zwei angetretenen Audi Quattros musste sich das Rallyeteam Schindelegger in der Gesamtwertung beugen. Ohne besonderen Druck, - denn die meisten Punkte in der historischen Staatsmeisterschaft werden für den Klassensieg vergeben – fuhr das Vater-Sohn-Gespann wie angekündigt “ihren eigenen Stiefel”, und sicherte sich am Ende mit 26 von 28 möglichen Punkten einen weiteren wichtigen Baustein im Kampf um den Titel.

Einige kleine Kinderkrankheiten - wie sie bei einem Rennmotor nun mal auftreten - konnten schnell beseitigt werden. Dies erforderte einiges an Einsatz und kostete Nerven, sollte sich aber nicht auf die Leistung der beiden auswirken.

Durch den großartigen Einsatz der Mechanikerin Alexandra Rupp-Wurz, mit viel Erfindungsreichtum wurden sogar nicht passende Muttern in stundenlanger Handarbeit mit einer Feile und viel Geduld passend gemacht. Somit war pünktlich zum Service das passende Ersatzteil fertig und stellte sicher, dass die Vergaser an Ort und Stelle blieben. Ganz nach dem Motto: “Geht nicht, gibts nicht.”

Weiter geht es mit diesem Motto in 3 Wochen in St. Veit in Kärnten. Dort wird wieder um die Staatsmeisterschaft und die Austrian Rallye Challenge gefochten, und auch das Rallyeteam Schindelegger wird dort wieder versuchen den Vorsprung in beiden Gesamtwertungen weiter auszubauen.

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