RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Hartbergerland Rallye 2022: Bericht Schindelegger

Siegesserie fortgesetzt

Mit einer fehlerlosen Vorstellung sichert sich das Rallyeteam Schindelegger bei der Hartbergerland Rallye 2022 den 4. Klassensieg in Folge und belegt in der historischen Gesamtwertung Platz 2.

Das Rallyeteam Schindelegger konnte bei der Hartbergerland Rallye die schon 4 Rallyes andauernde Siegesserie fortsetzen und sicherte sich nach 125 Sonderprüfungs-Kilometern den Klassensieg und Platz 2 in der Gesamtwertung der historischen Fahrzeuge. Zusätzlich konnten Lukas und Helmut auch ihren zweiten Sieg der Saison in der historischen Rallye Challenge verbuchen.

Die Rallye wurde von einigen Faktoren geprägt. Das Wetter malte das ganze Wochenende ein großes Fragezeichen in den Himmel. Wobei es dann doch bis zur letzten Sonderprüfung trocken bleiben sollte. Und diese letzte Prüfung wurde dann direkt vor dem Start des Waldviertler Teams neutralisiert. Der Wolkenbruch, der sich über das von etlichen Randsteinen durchzogenen Einkaufszentrum “Hatric” ergoss, war ein zu großes Risiko für die Veranstalter geworden. Eine Entscheidung, zu der man nur gratulieren kann!

Nicht irritiert von den durchaus unterschiedlichen Wettervorhersagen und top motiviert durch den Einstieg eines neuen Sponsors, zeigte das Rallyeteam Schindelegger den zahlreichen Fans an der Strecke eine grundsolide und fehlerfreie Vorstellung. Leider wurde die Konkurrenz in der Klasse schon bei der ersten Sonderprüfung durch den Fehlerteufel minimiert, und so konnten sich Lukas und Helmut ohne Druck mit dem neu aufgebauten Motor auseinandersetzen. Die Zeiten zeigten trotzdem einen deutlichen Trend nach oben. Trotz der extrem schnellen Strecken - die angeblich die Porsche-Fraktion bevorzugen sollte - konnte die Konkurrenz, die im Lavanttal nur um 0,9 Sekunden in Schach gehalten wurde, nun doch nochmal deutlicher vom Escort geschlagen werden.

Einzig einem der zwei angetretenen Audi Quattros musste sich das Rallyeteam Schindelegger in der Gesamtwertung beugen. Ohne besonderen Druck, - denn die meisten Punkte in der historischen Staatsmeisterschaft werden für den Klassensieg vergeben – fuhr das Vater-Sohn-Gespann wie angekündigt “ihren eigenen Stiefel”, und sicherte sich am Ende mit 26 von 28 möglichen Punkten einen weiteren wichtigen Baustein im Kampf um den Titel.

Einige kleine Kinderkrankheiten - wie sie bei einem Rennmotor nun mal auftreten - konnten schnell beseitigt werden. Dies erforderte einiges an Einsatz und kostete Nerven, sollte sich aber nicht auf die Leistung der beiden auswirken.

Durch den großartigen Einsatz der Mechanikerin Alexandra Rupp-Wurz, mit viel Erfindungsreichtum wurden sogar nicht passende Muttern in stundenlanger Handarbeit mit einer Feile und viel Geduld passend gemacht. Somit war pünktlich zum Service das passende Ersatzteil fertig und stellte sicher, dass die Vergaser an Ort und Stelle blieben. Ganz nach dem Motto: “Geht nicht, gibts nicht.”

Weiter geht es mit diesem Motto in 3 Wochen in St. Veit in Kärnten. Dort wird wieder um die Staatsmeisterschaft und die Austrian Rallye Challenge gefochten, und auch das Rallyeteam Schindelegger wird dort wieder versuchen den Vorsprung in beiden Gesamtwertungen weiter auszubauen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.

MRC, Rally Mecsek: Vorschau

Mitropa Rally Cup gastiert in Ungarn 

Bei der 59. Mecsek Rallye (11.-13.06.26) in Ungarn geht der Mitropa Rally Cup in seine 5. Runde der diesjährigen Meisterschaft.