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ERC, Rallye Polen: Bericht
Foto: Teltonika Racing

Ilka Minor: „Top 5 wäre möglich gewesen“

Wie erging es den Österreicher*innen bei der zur Rallye-Euopameisterschaft zählenden Rallye Polen? motorline.cc hat sich umgehört...

Noir Trawniczek

Das erste Outing mit dem charismatischen Vaidotas Zala, im Rahmen der zur Europameisterschaft (ERC) zählenden Rallye Polen fiel für Ilka Minor zwiespältig aus - am ersten vollen Tag der Rallye kam das litauisch-österreichische Duo noch nicht ganz in Schwung (verglichen mit den Zeiten am Sonntag), auf SP7 kam es zu einem Unfall, wie Ilka berichtet: „Wir haben einen Stein getroffen, der in der Mitte der Fahrbahn lag - das erzeugte links einen Reifenschaden, in der Folge flogen wir ab und haben uns an einem Gebüsch den Lenkarm auf der rechten Seite ruiniert.“ Das Skoda-Duo musste vorerst aufgeben, stieg dann am Sonntag wieder ein.

An diesem zweiten vollen Tag der Rallye lief es laut Ilka „super“ - was man anhand der Zeiten auch sehen kann: Bestzeit auf SP14, auf welcher man im zweiten Durchgang, als Powerstage gefahren, erneut die schnellste Zeit markieren konnte, dazu kommt Platz drei auf SP13. Im Gesamtergebnis konnte man wegen der versäumten Prüfungen freilich nicht reüssieren.

Ilka Minor zieht anhand der Zeiten vom zweiten Tag dennoch eine positive Bilanz - die von ihr anvisierten Top 5 „wären möglich gewesen - wir haben am zweiten Tag einfach nur geschaut, dass wir gute Zeiten fahren“. Der nächste gemeinsame Auftritt steigt schon in drei Wochen - bei der ebenfalls zur ERC zählenden Lettland Rallye (1. bis 3. Juli).

Auch das Stohl Racing Team war in Polen vor Ort - als Einsatzteam des offiziellen ADAC Opel Junioren Teams. Mit Laurent Pellier konnte man bereits im Vorjahr den Opel e Rally Cup gewinnen, prompt gelang dem Franzosen (Co Marine Pelamourgues) wie schon auf den Kanaren auch der Sieg in der ERC4 und bei den ERC Junioren. Luca Waldherr und Claudia Maier belegten im zweiten Opel Corsa rally4 des Teams Platz sieben der ERC4.

Den Gesamtsieg holten Miko Marczyk und Szymon Gospodarczyk (Skoda Fabia rally2 evo) zehn Sekunden vor dem schwedischen Duo Tom Kristensson/Andreas Johansson auf Hyundai i20 R5 sowie 18 Sekunden vor Ken Torn und Kauri Pannas aus Estland, die einen Ford Fiesta R5 MkII pilotiert haben.

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