RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye Weiz: Vorschau Rosenberger
Harald Illmer

Rosenbergers nächster Heim-Event

Nach Rebenland & Hartbergerland wartet mit der Rallye Weiz der nächste „Heim-Event“ für Kris Rosenberger. Gemeinsam mit Co Sigi Schwarz und dem VW Polo GTI R5 geht er auf Punktejagd; die„Mega-Brez‘n“ aus dem Vorjahr haben die beiden Vollprofis immerhin längst abgehakt.

Die 13. Auflage der Rallye Weiz ist für Kris Rosenberger ein weiterer Heim-Event. Nachdem der gebürtige Kanadier seinen Lebensmittelpunkt schon vor Jahren aus Niederösterreich in die Steiermark verlegt hat, darf er sich in dieser Saison über gleich drei „Heimspiele“ freuen: nach der Rebenland Rallye zum Saisonauftakt und der Hartbergerland Rallye wartet mit der Rallye Weiz nun das nächste steirische Highlight auf ihn und seinen oberösterreichischen Co-Piloten Sigi Schwarz.

Das seit Jahrzehnten erfolgreiche Duo kehrt an diesem Wochenende aber gleichzeitig auch an die Stätte ihrer wahrscheinlich größten „Brez’n“ zurück. Der epische Abflug von Rosenberger und Schwarz – im Vorjahr noch in einem angemieteten Skoda Fabia R5 – wurde von gleich zwei Videofilmern eingefangen, hunderttausendfach geteilt und fand sogar Eingang in diverse „Crash of the year“ Zusammenschnitte… „Auf diese Art von Ruhm hätten wir aber gerne verzichtet“, so Kris Rosenberger retrospektiv, der allerdings auch anmerkt, dass der Abflug für ihn und Co Schwarz längst abgehakt ist: „Sonst hätten wir uns nicht gleich danach wieder in ein Auto setzen dürfen. Das gehört zu unserem an sich schönen Sport leider dazu. Und irgendwie hat es auch gezeigt, wie sicher die Autos geworden sind, Gott sei Dank. Zu Beginn meiner Karriere wäre so ein Abflug mit Sicherheit weit weniger glimpflich ausgegangen.“

Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass Kris Rosenberger jetzt leichtsinniger unterwegs wäre, ganz im Gegenteil. Seinen VW Polo GTI R5 wird er in Weiz zwar einmal mehr schnell, aber sicherlich kontrolliert über die schnellen Asphalt-Sonderprüfungen bewegen, liegt doch der Fokus noch mehr als sonst auf einer Zielankunft in den vorderen Punkterängen: „Wir liegen ja, für uns selbst ein wenig überraschend, auf dem hervorragenden dritten Gesamtrang der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, und natürlich möchten wir diese Position halten. Dafür brauchen wir so viele Punkte wie möglich, also steht die Zielankunft – möglichst weit vorne im Feld – natürlich im Vordergrund!“ Los geht’s heute Freitag, den 15.07.2022, um 13:00 Uhr, die Zielankunft des Siegers wird am Samstag, den 16.07.2022, um 18:55 Uhr erwartet.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Lavanttal Rallye: Wetter, Zeitplan & Radio

Weite Sprünge bei trüben Tagen und kalten Nächten

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr Wolfsberg / SG TOOLBOX bietet den Piloten und den Fans mit zwei neuen Prüfungen Action pur / Das Wetter in Wolfsberg wird sonnenlos, aber ziemlich sicher trocken.

MRC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Mitropa Rally Cup im Lavanttal

24 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) kämpfen beim zweiten Wertungslauf des Mitropa Rally Cup 2026 um die Punkte. Die Teilnehmer aus 5 Nationen fahren auf 14 Sonderprüfungen mit 149 Kilometern Länge um den Sieg in den Wertungsgruppen.

Bei der LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg sind viele Toppiloten, u.a. Michael Lengauer, nicht mehr dabei / Es führt Simon Wagner knapp vor Hermann Neubauer / Kärntner Talent Maximilian Lichtenegger auf Gesamtrang drei

ORM/ARC/MRC, Lavanttal: Bericht

Simon Wagner lernt schon kärntnerisch!

Der Oberösterreicher gewann die LASERHERO Lavanttal-Rallye 2026 powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX in Wolfsberg seit dem Jahr 2022 zum vierten Mal und ist in der heurigen Rallye-Staatsmeisterschaft noch unbesiegt

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach Tag 1 (SP6)

Ein furioser erster Rallye-Tag

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX war an Dramatik nicht zu überbieten / Nach vielen Wendungen führt Simon Wagner hauchdünn vor Hermann Neubauer und Michael Lengauer