RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Mühlsteinrallye: Bericht Schindelegger

Den nächsten Titel ins Waldviertel geholt

Nach dem historischen Staatsmeistertitel hat das Rallyeteam Schindelegger mit einer außerirdischen Leistung bei der Mühlstein Rallye nun auch die historische Gesamtwertung der Austrian Rallye Challenge fixiert.

Die Wahnsinns-Erfolgs-Saison geht für das Rallyeteam Schindelegger bei der Mühlstein Rallye im gleichen Ton weiter. Mit der bisher dominantesten Vorstellung konnten sich das Sohn-Vater Duo, Lukas und Helmut, nun auch den zweiten Titel in der Saison 2022 sichern. Mit dem vierten Gesamtsieg steht das Team auch in der Austrian Rallye Challenge Historic sogar mit noch einer ausstehenden Rallye bereits als Gesamtsieger fest.

Auf den extrem schnellen Prüfungen rund um Schwertberg - Oberösterreich lachte nicht nur die Sonne, - auch die Stimmung unter den vielen Fans war ausgezeichnet! Trotz der etwas unglücklich zugeteilten Startnummer 63, welche das Rallyeteam Schindelegger fast eine halbe Stunde nach dem nächsten Verfolger auf die Sonderprüfungen starten ließ, sicherten sie sich alle 4 von 4 möglichen Bestzeiten.

Neben der zunehmenden Verschlechterung der Strecken mit jedem Teilnehmer wurde ein weiterer Nachteil des späten Starts sehr deutlich. Lukas und Helmut mussten auf jeder der Sonderprüfungen zwei vor ihnen gestartete Fahrzeuge überholen, denn die Minute Startabstand war bei weitem zu wenig. Wie weit das Team weiter vorne starten müsste, zeigt die Gesamtplatzierung eindrucksvoll. Platz 25 von 82 Startern mitten unter den modernen Fahrzeugen unterstreicht die Leistung im Mühlviertel nochmals.

So ist es kaum verwunderlich, dass auch die Fans mit riesigen Ford Fahnen sich kaum halten konnten, als der Escort auf der Jagd nach der Evo Armada mit Schnittgeschwindigkeiten über 100 km/h auf der Rallyepiste vorbeigeflogen kam. Auch großartig die Resonanz im Servicepark bei den Pausen. Hier funktionierte das Teamwork von Lukas und Helmut perfekt, und auch ohne Unterstützung durch einen Mechaniker fehlte es dem Escort an nichts.

Am Ende konnten sich ein entfesselt fahrender Lukas, der eine beeindruckende Performance vor den Augen des neuen Sponsors geboten hat, und einem fehlerlosen Co Piloten Helmut, mit über 2 Minuten die Austrian Historic Rallye Challenge sichern - vor einem doch deutlich jüngeren und stärker motorisierten Lancia Delta Integrale.

Trotz der gewonnenen Titel wird das Rallyeteam Schindelegger auch bei den zwei Rallyes starten, die 2022 noch auf dem Kalender stehen, denn es handelt sich um die beiden Heimrallyes des Teams. Die RallyeW4, welche am 21. und 22. Oktober auf Schotter gefahren wird und die Herbstrallye, die 2 Wochen später in und um Dobersberg auf Asphalt, die österreichische Rallye-Saison beenden wird ... so die aktuellen Pläne halten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau Nothdurfter

One more try – one more chance

Nach zwei Jahren steht für Alfons Nothdurfter wieder einmal ein Start in Wolfsberg und Umgebung auf dem Programm, es wird sein erstes Antreten im Lavanttal mit Christian Roschker und dem noch nicht lange im Besitz befindlichen Ford Fiesta Proto sein.

ARC, Lavanttal Rallye: Vorschau

Frische Gesichter und neue Chancen im Lavanttal

Die Austrian Rallye Challenge geht nach dem grandiosen Saisonauftakt mit der ARC Rallye Triestingtal mit der Lavanttal Rallye in die zweite Runde. Dort könnten ungewohnte, neue Teams die ARC-Tabelle erobern. Für Spannung ist also gesorgt.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht HRM

Europameister mit klarem Sieg

Spannender Freitag mit je zwei Bestzeiten für Gaubinger, Wagner und Königseder. Am Samstag jedoch konnte Wagner klar dominieren. Königseder gibt Titelverteidigung vorzeitig auf. Der Italiener Laurencich gewinnt ORC