RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ogier "musste hier nichts beweisen" Sebastien Ogier feiert den ersten WRC-Sieg mit Beifahrer Benjamin Veillas
Motorsport Images

Sebastien Ogier nach WRC-Sieg in Spanien: "Musste hier nichts beweisen"

Der Triumph über seinen WM-Nachfolger Kalle Rovanperä bei der Rallye Spanien verschafft Sebastien Ogier keine besondere Genugtuung

Bei der Rallye Spanien, dem vorletzten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2022, ließ Sebastien Ogier (Toyota) noch einmal seine ganze Klasse scheinen. In sourveräner Manier fuhr der achtmalige Weltmeister dabei zu seinem ersten Sieg in der Hybridära der WRC und schlug dabei unter anderem seinen Nachfolger auf dem WM-Thron, Kalle Rovanperä.

Besondere Genugtuung verschafft Ogier dieser Triumph aber nicht. "Ich musste hier nichts beweisen", antwortet der Franzose bei der Pressekonferenz nach der Rallye auf eine entsprechende Frage. "Kalle ist meiner Meinung nach verdienterweise Weltmeister, mehr gibt es darüber nicht zu sagen."

Über seinen ersten WRC-Sieg seit der Rallye Monza im November 2021 freut sich Ogier aber selbstredend sehr. "Natürlich ist es immer schön [zu gewinnen], und klar ist es schon eine Weile her, aber ich war bisher ja auch nur vier Rallyes gefahren dieses Jahr."

"Mir fehlte ein bisschen Glück", sagt Ogier auch mit Blick auf die Rallye Monte-Carlo 2022, wo er den Sieg nur aufgrund eines Reifenschadens an seinen langjährigen Rivalen Sebastien Loeb verlor, "aber endlich hatten wir ein Wochenende, an dem alles für uns funktionierte."

"Das Gefühl im Yaris war einfach fantastisch, und ich konnte an diesem Wochenende mit dem Auto machen, was ich wollte. Es war ein perfektes Wochenende, das Auto war großartig, ich habe die Prüfungen genossen und es ist schön, standesgemäß den Herstellertitel für Toyota zu holen. Das Team hat das ganze Jahr über einen tollen Job gemacht, und es ist mehr als verdient", so Ogier weiter.

Mit seinem 55. Sieg festigte Ogier Rang zwei in der Liste der erfolgreichsten Fahrer in der WRC-Geschichte. Zudem gehört er nun zum exklusiven Club der Fahrer, die in zehn aufeinanderfolgenden Saisons mindestens einen WM-Lauf gewonnen haben. Vor Ogier gelang dies nur Loeb, Jari-Matti Latvala und Colin McRae.

"Das ist gut [zu wissen]", sagt Ogier, als er auf die Statistik aufmerksam gemacht wurde. "Statistiken sind immer schön zu lesen, aber atürlich fahre ich nicht deswegen. Für mich ist es wichtiger, dass ich immer noch Spaß an dem habe, was ich tue, und dass ich die Möglichkeit habe, mit einem großartigen Team um mich herum bei einigen Rallyes wettbewerbsfähig zu sein. Das gibt mir sehr viel."

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Jännerrallye: Bericht RRA

Race Rent Austria auf dem Klassenpodium

Von acht gestarteten Race Rent Austria Teams sahen bei einer schwierigen Jännerrallye vier die Zielrampe. Der bestplatzierte Gerald Bachler lag auf Platz zwei der Klasse 8, als er durch Fahrfehler ausfiel - so sprang Alexander Baumgartner in die Presche und belegte den dritten Klassenrang.

Jännerrallye: Bericht Knobloch

ORM2-Podium bei der "Jänner" für Knobloch

Das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst erreichte im Clio Rally3 das im Vorfeld gesteckte Ziel – das ORM2-Podium bei Auftakt zur TEC7 ORM 2026 im Rahmen der „Jänner“.

Mit sechs Teams am Start und ebenso vielen im Ziel verlief der Grosseinsatz des BRR-Teams bei der Jännerrallye im Mühlviertel mit Platz 2 und Platz 3 in der Gesamtwertung und dem Sieg in der 2WD-Klasse äußerst erfolgreich!

Rallye Dakar 2026: 9. Etappe

Nani Roma erobert die Gesamtführung

Die Gesamtwertung drehte sich auf der neunten Etappe komplett - Das Ford-Duo Nani Roma und Carlos Sainz führt nun vor Dacia-Speerspitze Nasser Al-Attiyah

Jännerrallye: Bericht ZM Racing

ZM-Racing bringt alle Teams ins Ziel

Den Aktiven und der Technik-Crew gelingen Platzierungen unter den Top-20 - Max Zellhofer als Teamchef und Einsatzleiter ist mit dem Resultat zufrieden