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Herbstrallye: Rekordverdächtiges ARC-Starterfeld
Harald Illmer

ARC Finale – wo ein Wille, da eine Rallye

War es zu Beginn der Saison die Blaufränkischland Rallye, welche Zeit ihres nun dreijährigen Bestehens immer im Dunstkreis der Pandemie vor organisatorischen Herausforderungen stand, so ist es nun die Herbstrallye Dobersberg, welche trotz vieler Zweifler und Unsicherheiten in der aktuellen Zeit Dank einer herausragenden Leistung aller beteiligten Behördenvertreter und Gemeinden, sowie dem Veranstalterteam rund um Roman Mühlberger und seiner RGW eine prächtige und würdige Bühne für das ARC Finale 2022 darstellt.

Neben eben diesem würdigen Rahmen für diverse finale sportliche Entscheidungen in den verschiedensten Wertungsklassen, stellt diese Veranstaltung aber auch einen durchaus wichtigen wirtschaftlichen Faktor nicht nur für die Region dar, welche freilich an Nächtigungen und von dem Konsumverhalten der Zuseher partizipiert, sondern auch die immer größere Zahl an Unternehmen, die Rallyefahrzeuge und Support hierfür anbieten, benötigen solche Veranstaltung um ihren wirtschaftlichen Fortbestand sichern zu können. So ist es also keine allzu große Überraschung, dass die Starterliste der Herbst Rallye mehr als gut gebucht ist. Rund 92 Starter nehmen am letzten Oktoberwochenende das ARC Finale 2022 unter die Räder.

Das Finale – es ist angerichtet – Die Spannung steigt
In der historischen Wertung ist der Titel 2022 bereits fix an Lukas Schindelegger vergeben. Die weiteren Podiumsplätze der historischen Wertung 2022 werden erst mit dem Zieleinlauf in Dobersberg fixiert.

Nix ist fix
Alle anderen Jahreswertungsergebnisse sind auf Grund des ausgeklügelten Punktesystems der ARC vor dem Finale in Dobersberg völlig offen. In der ARC-Gesamtwertung würde sich gerne Gerald Bachler zum ARC-Champion krönen. Zwei Punkte vor Bachler liegt vor dem letzten Lauf der ARC 2022 Lukas Dirnberger mit seinem Ford Fiesta ST, welcher zwar dem Bachler Mitsubishi EVO VI leitungsmäßig schwer unterlegen ist, doch Dirnberger wird bis zum letzten Meter mit dem sprichwörtlichen Messer zwischen den Zähnen um den Gesamtsieg der ARC 2022 kämpfen. Weiters gute Chancen auf das Jahrespodest besitzen Harald Ruiner sowie Thomas Regner.

In der Wertung ARP geht der über die ganze Saison tobende Zweikampf zwischen Christoph Zellhofer im Suzuki Swift ZMX Proto und dem Deutschen Florian Auer im Mitsubishi Evo VIII in das heiße Finale. Gute Chancen auf Rang drei der Jahreswertung dürfen sich hier auch Thomas Kuselbauer oder Robert Zitta ausrechnen.

Die ART Wertung 2022
Während in der Wertung ART 1 bei Zielankunft Martin Roßgatterer der Titel wohl nicht zu nehmen sein wird, ist der Kampf in der ART 2 bis zum Schluss spannend. Nachdem Daniel Mayer einen Peugeot 208 T16 R5 einsetzt und somit in die Wertungsklasse ART1 wechselt, wird der Titelkampf der ART 2 wohl zwischen Markus Kroneder, erstmals unterwegs in einem brandneuen Peugeot 208 R4 aus dem Hause FS Motorsport und Christian Luif im selben Arbeitsgerät entschieden.

Juniorenwertung Kampf um Platz 2
Hier ist der 1. Platz bereits fix an Christoph Zellhofer vergeben. Um die beiden restlichen Podestplätze kämpfen Lukas Dirnberger und Daniel Mayer.

Soweit also die Eckdaten für einen traditionsreichen spannenden Saisonschluss der Austrian Rallye Challenge Saison 2022.

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