RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Veranstalter bestätigt Die Rallye Kroatien findet 2025 nicht auf WM-Ebene statt
Motorsport Images

Veranstalter bestätigt: 2025 keine WM-Rallye in Kroatien

Die Organisatoren der Rallye haben es bestätigt: Die WRC wird 2025 nicht in Kroatien gastieren - eine Rückkehr für 2026 wird aber angestrebt

Von 2021 bis 2024 war die Rallye Kroatien Teil der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Nun haben die Organisatoren bestätigt, dass die Veranstaltung 2025 nicht Teil des WRC-Kalenders sein wird. Allerdings strebt der Veranstalter an, 2026 wieder Teil der Weltmeisterschaft zu werden.

Es gab bereits Gerüchte, dass Kroatien seinen Platz im WM-Kalender verlieren könnte. Für die Saison 2025 sind 14 Läufe geplant, neue Rallyes wie auf den Kanarischen Inseln, in Paraguay und Saudi-Arabien sind bereits bestätigt. Die WRC war mit den Kroaten im Gespräch und hätte ihnen sogar einen Dreijahres-Vertrag angeboten.

Doch es kam zu keiner Einigung, weshalb die Rallye, die seit 2021 im Kalender steht, für 2025 keinen Platz erhalten hat. Verantwortlich für die Rallye in Kroatien ist Daniel Saskin. Er wird auf der Website der Veranstaltung wie folgt zitiert: "Nach der erfolgreichen Organisation der Rallye 2023 wurde uns ein Dreijahres-Vertrag angeboten, der von 2025 bis 2027 gelten sollte."

"Wir haben versucht, alle notwendigen Unterlagen zusammenzustellen, um den Vertrag zu unterzeichnen und mit der Rallye Kroatien fortzufahren. Dabei ging es vor allem um die Garantien der lokalen Institutionen. Aber bis heute ist es uns nicht gelungen, alles zusammenzubekommen."

Man arbeitet daran, die Rallye dennoch auszutragen, dann aber im Rahmen der Europameisterschaft 2025. Die WRC könnte dann 2026 und 2027 nach Kroatien zurückkehren. "Das hängt von den Garantien einiger Institutionen ab, die wir hoffentlich bald erhalten. Ich danke allen Partnern, die uns dabei unterstützen", sagt Saskin.

Der Promoter lobt die Unterstützung aus der Hauptstadt Zagreb, die in den laufenden Verhandlungen "extrem wertvoll" gewesen sei. Saskin gibt sich kämpferisch: "Das ist nicht das Ende der Geschichte der Rallye Kroatien, aber die Institutionen müssen schnell handeln. Wir wollen die Rallye nicht verlieren und es gibt so viele Interessenten."

"Es ist wichtig, den Vertrag mit der WRC und der FIA für 2026 und 2027 zu unterschreiben, aber das können wir nicht ohne die Garantien der Institutionen. Die WRC und die FIA stehen unter enormem Druck, denn es gibt nur 14 Länder im Kalender und viel mehr Interessenten."

Nach der Rallye Polen 2024 hat die WRC bestätigt, dass der Kalender 2025 auf 14 Veranstaltungen erweitert wird. Der noch ausstehende Kalender muss noch von der FIA bestätigt werden. Monte Carlo soll die Saison wieder im Januar eröffnen. Saudi-Arabien wurde bereits als Finale angekündigt, der Termin steht aber noch nicht fest.

Polen wird nicht in den Kalender aufgenommen, da die Veranstaltung 2024 nur eine Eintagsfliege war. Estland ersetzt Lettland und kehrt in die Weltmeisterschaft zurück. Lettland debütiert 2024 in der WRC, da es einmalig von einem Lauf der Europameisterschaft befördert wurde.

Schweden, Portugal, Italien, Finnland, Griechenland und die Zentral-Europa-Rallye kehren als europäische Läufe zurück. Hinzu kommen fünf Rallyes auf anderen Kontinenten: Kenia in Afrika, Paraguay und Chile in Südamerika sowie Japan und Saudi-Arabien in Asien.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.