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Novum in der WRX Rennen auf Eis - Symbolbild vom Race of Champions 2023
Motorsport Images

Rallycross-WM fährt 2025 erstmals auf Eis

Premiere in der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX): Saison 2025 startet bereits im Januar mit einem Rennen auf einer Eispiste in Kanada

Die Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) geht neue Wege - im wahrsten Sinne des Wortes: Wie die Organisatoren der Serie bekannt gaben, soll die Saison 2025 am 24. und 25. Januar im kanadischen Trois-Riviers beginnen - mit einem Rennen auf einer Eispiste.

Während die Stadt in der französischsprachigen Provinz Quebec für die WRX keine Unbekannte ist und von 2014 bis 2019 regelmäßig im Kalender stand, ist ein Rennen auf Eis eine Premiere in der Geschichte der Rallycross-WM.

"Wir freuen uns sehr, zum ersten Mal seit 2019 wieder nach Kanada zurückzukehren - und das mit einer Veranstaltung, die es so im Kalender noch nicht gegeben hat", sagt Arne Dirks, Geschäftsführer des Rallycross-Promoters. "Wir kennen Trois-Rivieres natürlich, aber auf Schnee wird es ein ganz neues und unglaublich spektakuläres Element in unserem Kalender sein."

Die Fans werden in beheizten, glasüberdachten Tribünen warm gehalten, während die Außentemperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt liegen sollen, heißt es in einer Mitteilung.

"Die WRX-Fahrer sind schon immer gerne nach Trois-Rivieres gekommen", sagt Streckenchef Dominic Fugere. "Der Wechsel auf Eis mitten im Winter in Quebec wird ihre Begeisterung für die Rennen hier nicht schmälern."

Die Ankündigung des Winterevents in Kanada ist ein weiteres Puzzlestück im WRX-Kalender 2025. Zuvor hatten die Organisatoren der Serie bereits bekannt gegeben, dass das Rennen in Portugal von Montalegre nach Lousada umziehen wird.

Umzug in Portugal, Rückkehr nach Finnland

Zudem kehrt die WRX mit einem Rennen auf dem Kymiring nach Finnland zurück. Der komplette Kalender wird in den kommenden Wochen veröffentlicht und im Dezember vom Motorsport-Weltrat des Automobil-Weltverbandes FIA abgesegnet.

Die WRX befindet sich in einer anhaltend schwierigen sportlichen Situation. Im vergangenen Jahr wurde die Serie auf Elektroautos umgestellt, was in einem Fiasko endete. Nach einem Brand im Fahrerlager der Rennstrecke Lydden Hill, bei dem unter anderem das Auto von Sebastien Loeb zerstört wurde, kamen die RX1e-Fahrzeuge in der Saison 2023 nicht mehr zum Einsatz. Die Weltmeisterschaft wurde mit den Einheitsfahrzeugen der Klasse RX2e zu Ende gefahren.

In diesem Jahr sind die Elektro-Boliden wieder am Start. Gleichzeitig sind aber auch wieder Rallycross-Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zugelassen, was die Serienorganisatoren als "Kampf der Technologien" verkaufen.

Dieser geht derzeit allerdings eindeutig zu Gunsten der Verbrenner aus. Vor den letzten beiden Saisonrennen in China führt Johan Kristoffersson die Gesamtwertung klar an - mit einem benzinbetriebenen VW.

Die Wiederzulassung der Verbrenner hat sich nicht positiv auf die Starterzahlen ausgewirkt. Bei keinem Rennen waren mehr als zehn Fahrer am Start.

Motorsport-Total.com

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