RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Neuville legt sich fest Neuville wechselt als Titelverteidiger von der Startnummer 11 zur 1
Motorsport Images

Neuville legt sich fest: Startnummer 1 kehrt 2025 in die WRC zurück

Anders als sein Vorgänger Kalle Rovanperä wird Thierry Neuville 2025 als Titelverteidiger mit der Startnummer 1 in der Rallye-Weltmeisterschaft antreten

Der frisch gekürte Rallye-Weltmeister Thierry Neuville wird in der Saison 2025 mit der Startnummer 1 an den Start gehen. Damit kehrt die prestigeträchtige Nummer erstmals seit 2022 wieder in die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) zurück.

"Es ist kein Geheimnis, dass wir die Nummer 1 bereits auf dem Auto haben, aber jetzt wird es nur noch eine sein. Ich freue mich darauf", erklärt Neuville gegenüber Autosport, einer Schwesterpublikation von Motorsport-Total.com im Motorsport Network.

Neuville war in den vergangenen Jahren mit der Startnummer 11 angetreten, muss also nur eine Ziffer streichen. Diese Startnummer hatte der Belgier erstmals in der Saison 2013 verwendet. Als in dieser Saison auch in der Rallye-Weltmeisterschaft feste Startnummern für jeden Fahrer eingeführt wurden, entschied sich Neuville für die Nummer 11.

Rovanperä hatte auf die Nummer 1 verzichtet

Die Startnummer 1, die dem amtierenden Weltmeister vorbehalten ist, wurde in den vergangenen beiden Jahren in der Rallye-Weltmeisterschaft nicht verwendet. Kalle Rovanperä behielt auch als Titelverteidiger seine gewohnte Startnummer 69. In der Saison 2022 war Sebastien Ogier als bisher letzter Fahrer mit der Startnummer 1 in der WRC angetreten.

Mehr als einen Monat nach seinem Titelgewinn bei der Rallye Japan hat Neuville langsam begriffen, was der Weltmeistertitel bedeutet. "Es fühlt sich wirklich gut an. Es ist die beste Belohnung für all die harte Arbeit in den vergangenen Jahren, nicht nur in dieser Saison. Es war eine schöne und herausfordernde Reise, aber wir sind stolz", sagt Neuville.

"Wir haben in Belgien großartig gefeiert, mehr als 2.000 Menschen kamen zusammen, als wir zurückkamen. Das war ein unvergesslicher Moment", erinnert sich Neuville. "Ich war so überrascht, dass die meisten Menschen noch glücklicher waren als ich. Man merkte, dass sie uns die ganze Saison über angefeuert hatten und erleichtert waren, dass wir es endlich geschafft hatten."

Neuville blickt gelassen auf Regeländerungen

Das Unternehmen Titelverteidigung beginnt für Neuville vom 23. bis 26. Januar mit der traditionsreichen Rallye Monte-Carlo, die der Belgier in der vergangenen Saison gewinnen konnte.

Die WRC-Saison 2025 bringt einige wichtige Regeländerungen mit sich. Die Rallye-Weltmeisterschaft verzichtet künftig auf Hybridantriebe und wechselt zu Hankook als neuem Einheitsreifenlieferanten. Zudem wird ein neues Punktesystem eingeführt: Die bisher am Samstag vergebenen Punkte entfallen, stattdessen steigt die Gesamtpunktzahl pro Rallye auf 35 Punkte.

"Wir werden sehen, was passiert. Ich erwarte keine großen Unterschiede, und von außen wird man wahrscheinlich keinen Unterschied bemerken", meint Neuville.

Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Die Austrian Rallye Challenge 2026 wird mit der Premiere der ARC Rallye Triestingtal eröffnet. Am kommenden Wochenende kehren die Rallye-Boliden nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Alle Infos zum bevorstehenden Rallye-Happening.

ARC Rallye Triestingtal: Vorschau Mayer

Viel Neues bei Daniel Mayer vor Start im Triestingtal!

Nach einem dreitätigen Promotions-Auftritt bei der Motorsport-Show im Liesinger EK „Riverside“ steht Daniel Mayer kommenden Samstag (28.2.) beim Comeback der Triestingtal-Rallye im Raum Berndorf am Start.

ARC Rallye Triestingtal: Bericht ZM Racing

Schöner Mannschaftserfolg für ZM-Racing

Man belegte durch Max und Christoph Zellhofer die Plätze Drei und Fünf, Peter Hopf Neunter, Markus Wurz Zehnter u. Klemens Heingartner 17.ter

Das Österreich-Comeback von Manfred Stohl sorgte für die große Sensation. Doch auch sonst kann sich ARC Rallye Triestingtal-Veranstalter Georg Gschwandner über eine illustre, bunt gefächerte Nennliste freuen.

Sepp Pointinger im Interview

„Hätten 10-15 Historische mehr!“

Rallye-„Urgestein“ Sepp Pointinger erzählt von seinem Start bei der Monte Historique, erklärt warum er seit 2011 nicht mehr in Österreich startet und bringt einen Vorschlag zur Bewertung von Sitzen, Gurten und dergleichen ein.

Riverside, Joanneum & Triestingtal

Viel Rallye auf drei Bühnen

Binnen einer Woche kommen Rallyefans bei gleich drei Events auf ihre Rechnung: Motorsportshow Riverside, Rallye-Event in Graz und Podiumsdiskussion am Vorabend der ARC Rallye Triestingtal.