RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Glisic "back again" in Admont

Nach seinem Unfall bei der letztjährigen Rallylegend ist Niki Glisic mit seinem BMW M3 und Co-Pilot Glaser bei den ARL wieder mit dabei.

Der Name und das Format sind bekannt, die Veranstaltung ist jedoch neu. Am Wochenende finden zum ersten Mal die Austrian Rally Legends rund um Admont statt. Insgesamt haben 120 historische Piloten ihre Nennung abgegeben, darunter alleine 71 Teams aus Österreich. Diese Nennliste beweist eindrucksvoll, dass – wenn das Konzept und die Wertschätzung des Veranstalters für die Teams passt – die Fahrer ihre Boliden aus den Garagen holen und wieder die Motoren zünden.

Auch Niki Glisic und Alfred Glaser wollen diese Veranstaltung als Gelegenheit zum Test für das große Vorbild dieser Veranstaltung, der Rallylegend in San Marino, nützen. Letztes Jahr musste das österreich-tschechische Fahrerduo Glisic/Kral die Rallye aufgrund eines Unfalls vorzeitig beenden. Nach einem Sprung brach die Hinterachse des M3, welcher folglich unmanövrierbar gegen eine Palme steuerte. Die Mechaniker konnten die kaltverformte Front des historischen Boliden wieder einwandfrei instand setzen, der M3 befindet sich wieder im perfektem Zustand.

"Wir wollen bei dieser Rallye erst gar nicht groß aufzeigen oder irgendwas beweisen. Wir wollen einfach nur eine Funktionsprobe unter Wettbewerbsbedingungen auf gesperrten Straßen durchführen. San Marino liegt 900 Kilometer weit weg, da muss schon alles passen, bevor man sich auf die Reise begibt", erklärt der Waldviertler Co-Pilot Alfred Glaser.

"Nach unserem Abflug haben wir in unserem M3 auch ein neues Fahrwerk verbaut, dazu werden wir aber erst die richtigen Einstellungen finden müssen. Das Auto macht mir weniger Sorgen, irgendwie wird's schon wieder passen. Bezüglich Fahrwerksetups bin ich flexibel und kann mich immer schnell auf Gegebenheiten einstellen. Viel mehr macht mir der Fahrer sorgen – mal schauen, wie lange es dauert, bis das sich der Rost wieder von mir löst, und der Knopf hoffentlich wieder aufgeht. Am besten Helm aufsetzen, Schalter im Kopf umlegen, und los geht's – so irgendwie werde ich's versuchen, meine Fahrerei wieder anzugehen", verrät der Perger Rallye-Pilot Niki Glisic.

News aus anderen Motorline-Channels:

Austrian Rallye Legends

- special features -

Weitere Artikel:

TEC7 ORM2, Lavanttal Rallye: Bericht

Lokalmatador Lichtenegger holt ORM2-Sieg

Am Ende einer angesichts der wechselnden Witterungsbedingungen schwierigen Rallye gab’s den Premieresieg des jungen Kärntner Lokalmatadors Maximilian Lichtenegger, der gemeinsam mit seinem routinierten Copiloten Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 triumphierte.

TEC7 ORM, Lavanttal: Fotos Shakedown

Die besten Bilder vom Shakedown

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl liefert wieder die besten Bilder von der Lavanttal Rallye - hier die besten Fotos vom Shakedown.

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

CZ, Rally Sumava Klatovy: Vorschau Wagner

Wagner in CZ: Angriff auf den Titel!

Simon Wagner und Hanna Ostlender greifen auch 2026 wieder in der Tschechischen Rallye-Meisterschaft an – und das mit einem klaren Ziel: Nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr soll nun der volle Angriff auf den Titel erfolgen.

TEC7 ORM3, Lavanttal Rallye: Bericht

Marcel Neulinger erneut das Maß der Dinge

Mit Marcels älterem Bruder Nico (Rang drei) standen gleich zwei Neulingers am Siegerpodest in Wolfsberg. Lukas Dirnberger hält sich mit Rang zwei im Titelrennen.

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach Tag 1 (SP6)

Ein furioser erster Rallye-Tag

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX war an Dramatik nicht zu überbieten / Nach vielen Wendungen führt Simon Wagner hauchdünn vor Hermann Neubauer und Michael Lengauer