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Glisic "back again" in Admont

Nach seinem Unfall bei der letztjährigen Rallylegend ist Niki Glisic mit seinem BMW M3 und Co-Pilot Glaser bei den ARL wieder mit dabei.

Der Name und das Format sind bekannt, die Veranstaltung ist jedoch neu. Am Wochenende finden zum ersten Mal die Austrian Rally Legends rund um Admont statt. Insgesamt haben 120 historische Piloten ihre Nennung abgegeben, darunter alleine 71 Teams aus Österreich. Diese Nennliste beweist eindrucksvoll, dass – wenn das Konzept und die Wertschätzung des Veranstalters für die Teams passt – die Fahrer ihre Boliden aus den Garagen holen und wieder die Motoren zünden.

Auch Niki Glisic und Alfred Glaser wollen diese Veranstaltung als Gelegenheit zum Test für das große Vorbild dieser Veranstaltung, der Rallylegend in San Marino, nützen. Letztes Jahr musste das österreich-tschechische Fahrerduo Glisic/Kral die Rallye aufgrund eines Unfalls vorzeitig beenden. Nach einem Sprung brach die Hinterachse des M3, welcher folglich unmanövrierbar gegen eine Palme steuerte. Die Mechaniker konnten die kaltverformte Front des historischen Boliden wieder einwandfrei instand setzen, der M3 befindet sich wieder im perfektem Zustand.

"Wir wollen bei dieser Rallye erst gar nicht groß aufzeigen oder irgendwas beweisen. Wir wollen einfach nur eine Funktionsprobe unter Wettbewerbsbedingungen auf gesperrten Straßen durchführen. San Marino liegt 900 Kilometer weit weg, da muss schon alles passen, bevor man sich auf die Reise begibt", erklärt der Waldviertler Co-Pilot Alfred Glaser.

"Nach unserem Abflug haben wir in unserem M3 auch ein neues Fahrwerk verbaut, dazu werden wir aber erst die richtigen Einstellungen finden müssen. Das Auto macht mir weniger Sorgen, irgendwie wird's schon wieder passen. Bezüglich Fahrwerksetups bin ich flexibel und kann mich immer schnell auf Gegebenheiten einstellen. Viel mehr macht mir der Fahrer sorgen – mal schauen, wie lange es dauert, bis das sich der Rost wieder von mir löst, und der Knopf hoffentlich wieder aufgeht. Am besten Helm aufsetzen, Schalter im Kopf umlegen, und los geht's – so irgendwie werde ich's versuchen, meine Fahrerei wieder anzugehen", verrät der Perger Rallye-Pilot Niki Glisic.

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