Rallye

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

WRC: Keine Nummer 1 und neuer Kalender

Erstmals keine Startnummer 1

Da Ott Tänak auf die ihm als Weltmeister zustehende Nummer 1 verzichtet, wird die Startnummer erstmals nicht vergeben. Die Argentinien-Rallye bekommt neuen Termin.

Foto: XPB

2020 wird des zum ersten Mal in der Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) kein Auto mit der Startnummer 1 geben. Der amtierende Weltmeister Ott Tänak hat sich entschieden, auf die prestigeträchtige Nummer zu verzichten und stattdessen weiterhin mit der Nummer 8 zu fahren. "Ich hatte die Nummer 8 in den vergangenen beiden Jahren und sah keinen Grund, daran etwas zu ändern", sagt Tänak.

Seit vergangenem Jahr können die Fahrer in der Rallye-WM ihre Startnummer frei wählen, wie es in anderen Rennserien schon seit langem der Fall ist. Einzig die Nummer 1 ist dem amtierenden Weltmeister vorbehalten, allerdings ist dieser nicht verpflichtet, sie zu wählen.

Sebastien Ogier hatte sich 2019 allerdings dafür entschieden. Nachdem er nun von Tänak entthront wurde, wird er erstmals seit 2013 nicht mehr mit der 1 fahren. Der Franzose entschied sich nach seinem Wechsel zu Toyota für die Startnummer 17. Einen Grund für diese Wahl nannte Ogier nicht, allerdings hat er am 17. Dezember Geburtstag.

Eine neue Startnummer wählte Sebastien Loeb, der sich auch 2020 das dritte Auto bei Hyundai mit Dani Sordo teilen wird. Nachdem Loeb 2019 mit der Nummer 19 gefahren war, wechselt er 2020 zur Nummer 9 - was der Anzahl seiner WM-Titel entspricht.

Toyota-Youngster Kalle Rovanperä entschied sich in seiner ersten WRC-Saison für die Startnummer 69. Alle weiteren Stammfahrer behielten die Nummern, mit denen sie schon in der vergangenen Saison gefahren waren.

Das Fehlen der Startnummer 1 ist im Motorsport mittlerweile alles andere als eine Seltenheit. So hält beispielsweise Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton Jahr für Jahr an der 44 fest, auch MotoGP-Champion Marc Marquez fährt weiter mit der 93.

Starnummern der WRC-Stammfahrer 2020

Hyundai
Dani Sordo 6
Ott Tänak 8
Sebastien Loeb 9
Thierry Neuville 11

Toyota
Sebastien Ogier 17
Elfyn Evans 33
Kalle Rovanperä 69

M-Sport
Teemu Suninen 3
Esapekka Lappi 4
Gus Greensmith 44

Änderungen im WM-Kalender

Der Automobil-Weltverband FIA hat am Montag Änderungen am Kalender der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) für die Saison 2020 bekanntgegeben. In einer Online-Abstimmung des Motorsport-Weltrats (WMSC) wurde demnach in der vergangenen Woche die Absage der Rallye Chile offiziell bestätigt.

Zugleich wurde die Rallye Argentinien um eine Woche nach vorne verlegt. Anstatt vom 30. April bis zum 3. Mai 2020, findet der nun einzige WM-Lauf in Südamerika jetzt vom 23. bis 26. April 2020 statt.

Durch diese nach der Absage der Rallye Chile mögliche Verlegung bekommen die Teams bei der Verschiffung der Ausrüstung nach Afrika eine Woche mehr Zeit. Dort findet Mitte Juli mit der Rallye Kenia die nächste Übersee-Veranstaltung statt.

Die Organisatoren der Rallye Chile hatten bereits Ende November erklärt, dass sie den WRC-Lauf aufgrund der anhaltenden Wirtschaftskrise und damit verbundenen Unruhen im Land nicht durchführen können. Nach einer Einigung mit dem WRC-Promoter galt die Zustimmung des Weltrats als reine Formalie.

Einen Nachrücker für die Rallye Chile, die erst 2019 in den WRC-Kalender aufgenommen worden war, gibt es nicht. So werden 2020 nur 13 Läufe gefahren. Die WRC-Saison beginnt in dieser Woche mit der Rallye Monte-Carlo und endet am 22. November in Japan. Die Rallye Deutschland findet 2020 vom 15. bis 18. Oktober statt.

Außerdem wurde vom WMSC entschieden, dass das Finale der Junior-WM nicht wie zuvor geplant im Rahmen der Rallye Deutschland, sondern erst Anfang November bei der Rallye Großbritannien stattfinden wird.

Die Termine der Rallye-WM 2020

© Motorsport-Total.com

Ähnliche Themen:

Weitere Artikel

Von Design bis Technik: alles neu

Neuer Kia Sorento enthüllt

Vor der offiziellen Premiere in Genf hat Kia heute die ersten Bilder und Infos zum neuen Kia Sorento veröffentlicht.

Mit dem Launch des FW43 möchte das Williams-Team die so erfolglose Saison 2019 hinter sich lassen und 2020 endlich eine Trendwende schaffen.

Denny Hamlin gewinnt den Nascar-Klassiker im Fotofinish vor Ryan Blaney, Ryan Newman zeitgleich bei einem Überschlag schwer verletzt.

Triumph für James Bond

Triumph Tiger und Scrambler bei 007

Der 25. James Bond-Film "No Time To Die" startet im April 2020. Die neue Tiger 900 und die Scrambler 1200 von Triumph haben darin einen Auftritt.