RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Rallye Dakar 2021: Tag 5 Kevin Benavides sicherte sich mit dem Etappensieg die Führung
Honda Racing

Rallye Dakar 2021: Benavides gewinnt Etappe 5 und übernimmt die Führung

Führungswechsel in der Bike-Wertung der Rallye Dakar 2021 in Saudi-Arabien: Kevin Benavides übernimmt mit dem Sieg in Etappe 5 die Führung

Kevin Benavides (Honda) hat die fünfte Etappe der Rallye Dakar 2021 in Saudi-Arabien gewonnen und somit die Gesamtführung in der Motorrad-Wertung übernommen. Der Argentinier kam auf der 456 Kilometer langen Spezialen von Riad nach Al Qaisumah eine Minute vor Jose Ignacio Cornejo (Honda) ins Ziel. Damit führt Benavides mit 2:31 Minuten Vorsprung auf Xavier de Soultrait (Husqvarna) die Gesamtwertung an.

Der Argentinier übernahm früh die Führung, wurde aber konstant von Cornejo unter Druck gesetzt. Nach 74 Kilometern überholte Cornejo de Soultrait und Benavides, der auf Platz drei zurückgefallen war, und führte die Wertung an. Lange sah es nach einem dominanten Etappensieg für den Chilenen aus, doch Benavides schaffte es, in der Schlussphase noch einmal zurückzuschlagen.

Benavides kämpfte sich nach 292 Kilometern auf Platz eins zurück und baute einen Vorsprung von rund einer Minute auf Cornejo auf. Selbst ein Sturz nach 330 Kilometern hielt den Argentinier, der sich dabei an der Nase verletzte, nicht auf: Benavides fuhr nach 5:09.90 Stunden ins Ziel und sicherte sich so den Etappensieg und die Gesamtführung.

Fahrer verirrten sich

Die fünfte Etappe gilt als die schwierigste der gesamten Rallye Dakar in Saudi-Arabien. Die Route bestand aus Sand und steinigen Streckenabschnitten, die viele Gefahren bergen. Außerdem spielte die Navigation eine wichtige Rolle. Schon zu Beginn gab es einige Piloten, die wichtige Minuten liegen ließen, da sie sich auf den 456 Kilometer langen Etappen verfuhren.

Joan Barreda (Honda) hatte den schwierigsten Start, da er als erster Fahrer in die Etappe starten musste. Während er nach dem ersten Abschnitt auf Platz drei gelegen hatte, verlor er ganze 17 Minuten, als er sich verirrte. Er kam nur auf Platz 17 ins Ziel.

Daniel Sanders (KTM) kam ebenfalls vom Kurs ab und ließ wichtige Zeit liegen. Er wurde letztlich nur auf Position 15 gewertet. Pablo Quintanilla (Husqvarna) verlor ebenfalls für einen kurzen Moment die Orientierung, schaffte es aber, auf Platz zehn der Etappenwertung den Schaden zu begrenzen.

De Soultrait mit Rückschlag

De Soultrait startete als Gesamtführender in die fünfte Etappe und fuhr lange um einen Platz in den Top 3 mit. Der Franzose verlor im letzten Abschnitt aber viel Zeit und wurde auf Rang sechs zurückgespült - mit rund acht Minuten Rückstand auf die Spitze. In der Gesamtwertung liegt der Husqvarna-Pilot damit 2:31 Minuten hinter Benavides.

Toby Price (KTM) zündete auf den letzten Kilometern der Etappe noch einmal den Turbo und fuhr auf Platz drei vor. Dem Australier fehlten 1:20 Minuten auf Benavides und eine Minute auf Cornejo. Lorenzo Santolino (Sherco) landete vor Sam Sunderland (KTM) auf Platz vier. Matthias Walkner (KTM) aus Österreich wurde Achter.

Während Benavides vor de Soultrait die Wertung anführt, hat Cornejo einen riesigen Sprung gemacht. Der Chilene hatte vor der fünften Etappe auf Rang neun gelegen, sprang mit seinem zweiten Platz aber auf Position drei der Gesamtwertung. Price und Sunderland komplettieren die Top 5. Der größte Verlierer war Barreda, der nur noch auf Rang neun der Wertung liegt.
Ergebnis der 5. Etappe (Top 10):
01. Kevin Benavides - 5:09.50 Stunden
02. Jose Ignacio Cornejo (Honda) +1:00 Minuten
03. Toby Price (KTM) +1:20
04. Lorenzo Santolino (Sherco) +2:29
05. Sam Sunderland (KTM) +4:17
06. Xavier de Soultrait (Husqvarna) +7:55
07. Skyler Howes (KTM) +10:43
08. Matthias Walkner (KTM) +11:03
09. Ross Branch (Yamaha) +11:05
10. Pablo Quintanilla (Husqvarna +12:15

Gesamtwertung nach 5 von 12 Etappen (Top 10):
01. Kevin Benavides (Honda) - 20:15.39 Stunden
02. Xavier de Soultrait (Husqvarna) +2:31 Minuten
03. Jose Ignacio Cornejo (Honda) +3:42
04. Toby Price (KTM) +3:43
05. Sam Sunderland (KTM) +6:06
06. Lorenzo Santolino (Sherco) +9:31
07. Skyler Howes (KTM) +10:45
08. Ross Branch (Yamaha) +11:05
09. Joan Barreda (Honda) +14:02
10. Luciano Benavides (Husqvarna) +14:30

Motorsport-Total.com

Weitere Artikel

Praktisch, geräumig und so vielseitig: Der Toyota Proace City-Verso zählt optisch vielleicht nicht zu den coolsten, jedenfalls zu den vielfältigsten und zweckmäßigsten. Julia und Katharina geben sich mit dem Siebensitzer ein steirisches Stelldichein.

Der neue Qashqai soll mit e-Power punkten

Nächster Nissan Qashqai auch elektrisch

Die dritte Generation des Nissan-Bestsellers Qashqai ist in der letzten Vorbereitungsphase. Neben einem mild hybridisierten 1.3 DiG-T Benzinmotor mit 140 oder 158 PS wird es auch den bereits in Japan angebotenen e-Power-Antrieb geben, der Komponenten aus dem E-Auto-Pionier Leaf übernimmt.

No-Nonsense Off-Roader für wenig Geld

Neuer Lada Niva Travel

Namen können manchmal irreführend sein. So ist dieser neue Niva Travel nicht "wirklich" der Nachfolger seines ursprünglichen Namensgebers, der heute als "4x4" verkauft wird und noch auf eine Neuauflage wartet. Dennoch ist der neue Niva Travel ein fähiger Geländewagen für kleines Geld geworden.

Im Namen der Wissenschaft!

Toyota Supra driftet autonom

Wir mögen Drift-Videos. Und wir mögen den aktuellen Toyota GR Supra. Ein Video, das beides kombiniert, ist also schon mal ganz an und für sich interessant. Der beste Teil an diesem hier allerdings: Der Wagen driftet ohne Beteiligung des Fahrers - vollautonom. Alles im Namen der Wissenschaft!