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Rallye-ÖM: Burgenland

Keine Punkte bei der Burgenlandrallye!

Mit hochgesteckten Zielen kam man nach Oberwart, leider wurde die Burgenland Rallye eine Nullnummer für das DarkDog Team.

Der Amstettner Martin Zellhofer musste bereits am Freitag in der zweiten Sonderprüfung sein Fahrzeug mit einem blockierenden Differential abstellen und verminderte dadurch seine große Chance auf den angestrebten Meistertitel in der Gruppe N.

Zellhofer konnte jedoch mit einem neuen Differential am Samstag in der nationalen Meisterschaft starten, wo der die Konkurrenz in Grund und Boden fuhr. Sein Vorsprung betrug knappe sieben Minuten auf den Zweitplatzierten, leider gab es dafür keine Meisterschaftspunkte.

Teamchef Gottfried Kogler überraschte hingegen mit seinem neuen Gruppe A Mitsubishi die Konkurrenz. So konnte er von Anfang an mit den Rallyeprofis wie Raimund Baumschlager, Manfred Stohl und Kris Rosenberger mithalten und lag nach sechs Sonderprüfungen am Ende des ersten Tages an sensationeller vierter Stelle, unmittelbar hinter Gruppe N-Weltmeister Manfred Stohl und noch fünf Sekunden vor dem fünftplatzierten Kris Rosenberger und weitere 40 Sekunden vor Beppo Harrach.

Am nächsten Renntag gab es jedoch für Kogler eine böse Überraschung – nicht nur, dass man mit den einbrechenden winterlichen Bedingungen zu kämpfen hatte (Kogler führte keine Schneereifen im Servicebus mit), begann auch noch die Kupplung zu rutschen und „Koksi“ musste auf der neunten Sonderprüfung seinen Rallyeboliden abstellen, da man durch die schleifende Kupplung nicht mehr über einen Hügel kam. Damit waren die Chancen auf einen Potestplatz begraben.

Dem Dritten im Bunde, dem Kremser Adi Ramoser erging es nicht viel besser. Nach vorsichtigem Beginn lag er auf dem elften Gesamtrang am Ende des ersten Tages. Ein Motorschaden auf der achten Sonderprüfung bedeutete für ihn jedoch das gleiche Schicksal wie für seinen Teamkollegen.

Im Team hofft man nun darauf, dass die nächste Rallye in Wolfsberg in drei Wochen, etwas glücklicher verlaufen wird.

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