RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Ich will gewinnen"

Baumschlager sieht im Wechselland gleich zwei starke Herausforderer auf sich zukommen, neben Hausherr Stengg hat er auch Waldherr auf der Liste.

Raimund Baumschlager ist bei der Bosch-Rallye am 16. und 17. Mai im Raum Hartberg/Pinggau wieder der Gejagte. Der Führende der Meisterschaft, der zuletzt bei seiner Heim Rallye einen überzeugende Vorstellung geboten hatte, sieht in Willi Stengg und in Andreas Waldherr im VW Golf TDI seine Herausforderer.

Wobei Hausherr Stengg mit einem Mitsubishi Evo VII Gruppe A leichte Materialvorteile hat. Zwei Evo-Stufen stehen auf der Habenseite des Steirers, wobei der größte Vorteil im elektronisch gesteuerten Mittel-Differential liegt.

Der Motor des Evo VII, den Franz Wittmann im Vorjahr als Vorausauto über die Sonderprüfungen „drosch“, ist zu dem im Ansprechverhalten und „oben hinaus“ besser, ebenso die Aerodynamik.

Dem hat Baumschlager im mindestens drei Jahre älteren BRR-Mitsubishi Evo V Fahrpraxis und das bessere Reifenmaterial entgegen zu setzten. Der Rosenauer wird von Pirelli mit feinster WM-Ware ausgestattet, wie sie derzeit im Subaru Werksteam von Petter Solberg und Tommy Mäkinen gefahren wird.

Während Stengg, der heuer nur diese eine Rallye fährt, ohne Taktik Gas geben kann, hat Baumschlager auch die Meisterschaft im Auge. Trotzdem: „Ich will gewinnen, verschenkt wird nichts“, will der Oberösterreicher, der wegen seines Leistenbruchs wieder mit Tapeverband fährt, von beginn an ordentlich „hinlangen“.

Zu Waldherr meinte der Remus-Pilot: „Die zweitbeste Zeit auf der ersten Sonderprüfung bei der Pyhrn hat gezeigt, dass er und der Golf TDI sehr schnell sind. Für mich ist Andreas hier Mitfavorit.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Bosch Rallye

Weitere Artikel:

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

WRC Monte-Carlo: Bericht

Oliver Solberg siegt bei Eis und Schnee

Oliver Solberg schreibt Geschichte: Der 24-Jährige gewinnt die Rallye Monte-Carlo 2026 und wird zum jüngsten "Monte"-Sieger in der Geschichte der WRC. Keferböck/Minor gewinnen den WRC Masters Cup.

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.