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Am besten Weg zum Titel

Die Castrol-Rallye in Kärnten brachte den Hattrick für Raimund Baumschlager, der mit seinem 4. Saisonsieg dem Titel schon sehr nahe ist.

Raimund Baumschlager ist in der Rallye-ÖM eine uneinnehmbare Festung. Der Oberösterreicher pilotierte am Freitag und Samstag seinen BRR-Mitsubishi Carisma A bei der Castrol-Rallye im Raum Straßburg/St. Veit an der Glan zu seinem dritten Erfolg in Serie, seinem vierten Saisonsieg im sechsten Lauf.

Der Vorsprung des Remus-Piloten auf den zweitplatzierten Beppo Harrach (Mitsubishi), der sich die N-Gruppenwertung sicherte, betrug nach insgesamt 14 Sonderprüfungen 1:32,4 Minuten.

Mit dem neuerlichen Sieg setzte sich Baumschlager in der Meisterschaft von der Konkurrenz ab. Mit 95 Punkten liegt der Oberösterreicher nun 48 Punkte vor dem an zweiter Stelle platzierten Gottfried Kogler. Der Feistädter Ernst Haneder, der in Kärnten sein Auto „zerstörte“, hält weiter bei 43 Zählern.

Drei Rennen vor Meisterschaftsschluss ist Baumschlager der A-Gruppentitel fast nicht mehr zu nehmen („da müsste es schon brutal zugehen, wenn ich die Meisterschaft noch verliere“).

Der mit deutscher Lizenz fahrende Kärntner Ruben Zeltner mit Bruder Thomas als Co, der am ersten Tag mit seinem Mitsubishi sogar vor Baumschlager auf Rang eins gelegen war, konnte am zweiten Tag das Tempo Baumschlagers nicht mehr mitgehen, außerdem wurde der frühere Baumschlager-Co von Reifenschäden gebremst.

Baumschlager hatte die Rallye taktisch angelegt. „Ich wusste, es wird die härteste Rallye der Saison und ich habe mit vielen Problemen gerechnet. Aber ich hatte Glück, nur einen Patsch’n und am ersten Tag das Problem mit der Umluft“, meinte der Sieger.

Temperaturen von über 30 Grad (Cockpittemperatur um 70 Grad) hatten die Konkurrenz zu einer Hitzeschlacht werden lassen.

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Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

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