RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Gibt’s noch Licht am Ende des Tunnels?

So toll begonnen, und dann doch der vierte Ausfall in Folge: Für den jungen Markus Jaitz will es im Moment einfach nicht klappen.



Die Hoffnung von Markus Jaitz, mit seinem Seat Ibiza Kit-Car im vierten Versuch erstmals das Ziel eines Laufs zur Rallye-ÖM zu erreichen, erfüllte sich leider auch im Kärntner Krappfeld nicht.

Bei glühender Hitze begannen Jaitz und sein Aushilfs-Co-Pilot Ritchie Schützner in ihrer mit 10 Teams extrem stark besetzten Klasse wie aus der Pistole geschossen. Trotz eines Mitte der 1. Sonderprüfung einsetzenden Gewitters lagen sie nach zwei Sonderprüfungen nicht weniger als 33 Sekunden vor ihren nächstbesten Konkurrenten.

Das Unglück traf sie jedoch nicht weit nach dem Start der 3. Sonderprüfung: Im Drift wurde der Seat in einer Rechtskurve von der Straßenkante etwas ausgehoben und auf die linke Straßenseite katapultiert, wo man mit dem rechten Hinterrad recht heftig an einem Felsen anschlug, wobei das Rad sofort wegbrach.

Der Neo-Oberwaltersdorfer Markus Jaitz haderte nach dem Ausfall mit seinem Schicksal:
„Es ist absolut perfekt gelaufen bis dahin. Ich hätte es gar nicht glauben mögen, dass wir so weit in Führung gelegen sind. Jetzt tut der Ausfall dreimal so weh wie die anderen zuvor. Ich könnte mich ohrfeigen.“

Das Team wird den Wagen nun in der Sommerpause wieder in Schwung bringen, um im Herbst an die zu Beginn gefahrenen Zeiten anschließen zu können. Das genaue Programm steht jedoch im Moment noch nicht fest.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

Weitere Artikel:

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

WRC Monte Carlo: K4 nach Shakedown

WRC Masters-Sieg als klares Ziel bei der „Monte“

Johannes Keferböck und Ilka Minor starten als einzige Österreicher bei der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo. Mit dem Einsatzteam Gazoo Racing France sowie Ex-Weltmeister Stephane Lefebvre und den „Spionen“ Franz Wittmann/Gerry Winter setzt das K4 Rally Team auf kompetente Unterstützung. Im Kampf um den WRC Masters Cup zählt für „Kefer“ nur der Sieg!

Thierry Neuville fängt sich mehr als zehn Minuten Rückstand auf den Rallyesieger bei der Rallye Monte-Carlo 2026 ein - woran es bei Hyundai hapert