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Bei der Juniorenwertung wird es in Kärnten ein volles Feld geben

Lokalmatador Leeb ist Favorit, seine Jäger heißen Schachinger und Weissengruber, dazu kommen diesmal Huber, Klammer, Kogler und Nutz.

Wer nach dem 31. Dezember 1978 geboren ist, kann an der heuer erstmals von der OSK geschaffenen Junioren-Staatsmeisterschaft teilnehmen. Dieser Bewerb dient der Nachwuchspflege in Österreich und umfasst jene Teilnehmer, die bei der Castrol-Rallye 2004 in der Klasse N2 an den Start gehen und vom Geburtsdatum in dieses Schema passen.

Bei den bisherigen Rallyes, mit Ausnahme der Bosch Super Plus Rallye, hielt sich die Beteiligung in Grenzen. In der Steiermark und jetzt in Kärnten fällt dieser Umstand aber weg, man bringt ein volles Feld in Althofen an den Start.

Sportlich gesehen gilt der junge Marcus Leeb (Citroen Saxo) als klarer Favorit in seiner Heimat Kärnten. Der Wolfsberger, im letzten Jahr „Rookie of the year,“ hat heuer schon zweimal die Juniorenwertung gewonnen.

„Klar, ich rechne mir zu Hause schon sehr gute Chancen aus. Die Prüfungen kommen mir entgegen, speziell der zweite Tag ist sehr anspruchsvoll. Bei der Castrol-Rallye muss man voll konzentriert bis zum Schluss fahren. Die vorletzte Prüfung geht noch über 30 Kilometer, da kann viel passieren.“

Erster Herausforderer des Kärntners ist Rupert Schachinger (Suzuki Ignis). Der Niederösterreicher hat heuer ebenfalls schon zwei Siege auf seinem Konto. Sein selbst verschuldeter Ausfall in Pinggau wurmt den Niederösterreicher noch immer.

„Ich könnte mir noch immer hinein beißen. Ich habe ja bei der Rallye zwei Ziele im Kopf. Einerseits ist es der Suzuki Cup, wo ich derzeit Zweiter in der Juniorenwertung bin. Andererseits wäre es aber auch sehr interessant in der Junioren Staatsmeisterschaft ganz nach vor zu kommen. Für beide Ziele ist aber klar, so einen Fehler wie in der Steiermark darf ich mir nicht mehr leisten. Sonst muss ich beide Vorhaben abhaken.“

Einer, der bisher noch nicht gewonnen hat, aber in der Meisterschaft mit zwei Punkten Rückstand an zweiter Stelle liegt, ist Markus Weissengruber. Der Oberösterreicher hat bisher durch gleichmäßiges, aber fehlerloses Fahren viele Punkte gesammelt. „Sollte ich einmal ganz vorne sein, dann würde ich sogar um die Führung bei den Junioren mitkämpfen. Es ist meine erste Rallyesaison, ich lerne noch bei jeder Rallye, bin aber mit meiner bisherigen Leistungen schon recht zufrieden“, erklärte Weissengruber junior.

Das Juniorenfeld komplettieren einige Starter des Suzuki Ignis Cup. Hier ist in erster Linie der Deutsche Thomas Huber, der Zweite von Pinggau in der Suzuki Wertung, Mario Klammer, und der erst 17jährige Draufgänger Michael Kogler zu erwähnen. Sie habe gute Chancen auf einen Stockerlplatz in Kärnten.

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