RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

"Zellhofer ist mein Hauptgegner"

Kris Rosenberger sieht Martin Zellhofer als Hauptgegner um den Gruppe-N-Titel, die langen Prüfungen sollten dem Subaru-Piloten entgegen kommen.

Der fünfte Lauf zur heimischen Rallye-Staatsmeisterschaft steht vor der Türe, die Castrol-Rallye wird im Raum Althofen in Kärnten gefahren. Danach geht’s in die lange Sommerpause, Kris Rosenberger möchte diese natürlich als Führender der seriennahen Gruppe N genießen.

Doch bevor die Boliden in die Garagen geschoben werden, steht noch ein äußerst anspruchsvolles Event auf dem Programm. Die Castrol-Rallye gilt als eine der schwersten Rallyes des Jahres:

„Es warten sehr selektive Prüfungen mit bis zu 30 Kilometern Länge, da wird es auch stark darauf ankommen, wie man sich seine Reifen einteilt. Zudem sollte man Reifenschäden tunlichst vermeiden, den Zeitverlust eines Radwechsels in der Prüfung wird man nur schwer wieder aufholen können.“

War die Gruppe N schon bei der Bosch-Rallye gut besetzt, geben in Kärnten gleich mehrere rot-weiß-rote Top-Stars der letzten Jahre wieder Gas. Angefangen von Manfred Stohl, über Achim Mörtl bis zu Willi Stengg, feinste Action ist garantiert. Kris Rosenberger hat allerdings einen anderen direkten Kontrahenten:

„Ich konzentriere mich auf Martin Zellhofer, er ist mein Hauptgegner im Kampf um den Titel. Ich werde versuchen, ihn keinesfalls entwischen zu lassen. Wichtig ist, dass sich keine Piloten ohne Meisterschafts-Ambitionen zwischen uns drängen, denn das würde wertvolle Punkte kosten.“

Was das Wetter betrifft, so würde der St. Pöltner dieses Mal trockene Bedingungen bevorzugen: „Wir haben für diese Verhältnisse sehr gute Reifen, das sollte sich vor allem auf den langen Prüfungen bezahlt machen.“ Frei nach dem Motto „Weg mit dem Speck“ gehen Auto und Besatzung in Kärnten 30 Kilogramm leichter als zuletzt ins Rennen.

„Es ist uns gelungen, am Auto 25 Kilo einzusparen, selbstverständlich innerhalb des Reglements. Wir verwenden nun z.B. einen Ölwannen-Schutz aus Kevlar“, so der Subaru-Pilot, der mit einem Grinser noch hinzufügt: „Außerdem bringt mein Co-Pilot Sigi Schwarz nun fünf Kilo weniger auf die Waage, mal schauen, wie sich das auswirkt.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Castrol-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.

ORM, ET König Rallye: Nach Tag 1 (SP5)

Hermann Neubauer ließ heute nichts anbrennen

Der Salzburger Ex-Staatsmeister liegt nach dem ersten Tag der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg in Führung / Morgen warten jedoch noch zehn harte Prüfungen auf ihn und seine Verfolger

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.