RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

Unerfreuliches Wochenende mit zwei tollen Highlights

Alfred Leitner landete auf dem enttäuschenden vierten Rang seiner Klasse, dennoch darf das Team auf zwei Highlights zurückblicken.

Für Fredi Leitner haben sich die Testfahrten in seiner Heimatregion rund um’s Alpl nicht wirklich ausgezahlt. Bei der IQ-Jänner-Rallye im tief verschneiten Mühlviertel endeten er und sein Gloggnitzer Co-Pilot Gerald Bichler nur auf dem für sie enttäuschenden 4. Platz in der Gruppe A bis 1.600 ccm.

Entscheidend für diese Niederlage waren vor allem die vier Nacht-Prüfungen des ersten Tages: „Wir hatten zweimal beinahe riesengroße Abflüge, das hat völlig den Rhythmus gekostet und ich bin herumgeeiert wie ein Anfänger. Dazu der dichte Nebel und abwechselnd Regen und starker Schneefall, es war ein Albtraum.“

Trotzdem hatte man am zweiten Tag noch zwei Highlights, die zwar für das Gesamtergebnis keine Rolle spielten, aber doch Balsam auf die Seelen von Fahrer und Co-Pilot waren: Auf den beiden kurzen Sonderprüfungen auf dem Freistädter Hausberg gelang mit dem kleinen Citroen Saxo jeweils eine 9. Gesamtzeit, vor zwei Dutzend Allrad-Autos.

„Das waren die ersten Top-10-Zeiten unserer Karriere“, konnte sich Fredi Leitner im Ziel freuen, obwohl das Team einen der drei Pokalränge um ganze 2,8 sec. verpasst hatte.

„Natürlich könnten wir jetzt argumentieren, dass uns in der Nacht ein Streckenposten mehr als dieses Bisschen gekostet hat. Als er mit seinem Puch G ausgerechnet jenen Skoda aus einem Graben gezogen hat, der dann vor uns 3. geworden ist.

Wobei wir gar nicht die Hilfestellung kritisieren, sondern dass das Funktionärsauto mitten auf der Straße gestanden ist und uns zum Anhalten genötigt hat, ehe wir außen vorbeigekommen sind. Das war ungeschickt, um nicht zu sagen gefährlich. Aber wir wollten keinen Protest machen, haben die Sache nur gemeldet, damit man diesem Funktionär sagt, daß er das nächste Mal vorsichtiger sein soll.“

Der nächste Einsatz des Teams ist noch nicht endgültig fixiert, wird aber wohl bei der Pirelli-Lavanttal-Rallye am Wochenende vor Ostern steigen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Neues Auto für WRC-Regeln 2027?

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden

M-Sport Ford hat noch nicht entschieden, welchen Weg man für das WRC-Reglement 2027 einschlägt - "Wir schauen uns im Moment wirklich alle Optionen an - alles"

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

Regel-Revolution wirkt

WRC meldet Ansturm neuer Tuner

Die WRC steht 2027 vor einer Revolution - Die FIA bestätigt massives Interesse von Tunern am neuen Reglement und nennt eine überraschende Zahl

Am 27. und 28. Februar kehrt der Rallyesport nach 15 Jahren zurück in das Triestingtal. Mit der ARC Rallye Triestingtal feiert die Austrian Rallye Challenge einen fulminanten Saisonauftakt....

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

WRC Monte-Carlo: Nach SP12

Solberg kontrolliert das Geschehen

Toyota bleibt nach elf Wertungsprüfungen beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in Monte Carlo mit einer Dreifachführung auf Kurs. Auf Kurs liegen auch Keferböck/Minor mit der Führung im WRC Masters Cup.