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Rallye-ÖM: Steiermark-Rallye

Letzter Auftritt

Bernd Rothensteiner und sein Co Xaver Hiebner wollen im nächsten Jahr im Ausland starten, in Admont steht daher der letzte Aufritt des Escort-Piloten an.

Vor etwas mehr als zwei Jahren ist Bernd Rothensteiner mit seinem Ford Escort RS 2000 aus der Einser-Serie zum ersten Mal bei einer Rallye in Österreich gestartet, seitdem war er von der Szene der Historischen Rallye-Teilnehmer nicht mehr wegzudenken.

Regelmäßig erfreute er das Rallye-Publikum mit gelungenen Show-Einlagen, was in der letzten Zeit auch mit sehr vielen Siegen belohnt wurde. Nun will er sein Rallye-Programm etwas kürzen und sich auf gelegentliche Starts im Ausland beschränken. Die Lücke, die er hinterlassen wird, dürfte nicht zu übersehen sein.

Nun will er aber noch einmal vor versammeltem heimischem Publikum alles zeigen, was ihn bekannt gemacht hat, und das ist vor allem Schnelligkeit und elegante Rallye-Akrobatik im Stil der Siebziger Jahre.

Da vor allem die ARBÖ-Steiermark-Rallye bei den Fahrern historischer Rallyewagen besonders beliebt ist, wird die Konkurrenz diesmal besonders hart sein: Am Start steht unter anderem Hans-Georg Lindner mit einem Escort RS 2000 Mk. II, der fahrerisch in etwa in die Kategorie eines Andreas Hulak eingereiht werden muss, und der ist bekanntlich erste Sahne.

Nicht zu unterschätzen ist auch Gerold Neumayer, ebenfalls ein Escort-Pilot. Als Geheimfavoriten bleiben schließlich noch Hubert Katzian (Fiat 131) und Christian Bude (Porsche), der bei der Herbstrallye am Rundkurs Falzenberg zu früh abgebogen ist und einen möglichen Sieg bei den Historischen an Gerald Kures abgeben musste.

Damit sind vor allem bei den Historischen beste Voraussetzungen für einen spannenden und abwechslungsreichen Verlauf der ARBÖ-Steiermark-Rallye gegeben, wobei Bernd Rothensteiner und Beifahrer Xaver Hiebner auf jeden Fall alles daran setzen werden, aus diesem Wettkampf als Sieger hervorzugehen.

Bestens sind auch die Voraussetzungen für eine attraktive Show – und damit für eine hervorragende Werbung für den Rallyesport. Dieser Aspekt war Bernd Rothensteiner bekanntlich immer ein Anliegen.

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