RALLYE

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Neue Streckenführung auf dem Nordring

Im Vorjahr geriet die SP auf dem Nordring zur Schlammschlacht, heuer möchte man dies mit einer modifizierten Strecke verhindern.

Im vergangenen Jahr war der Nordring in Fuglau erstmals in die Rallye eingebunden. Die Fahrer klagten damals über die schlechten Schotterpassagen, die durch den andauernden Regen, zu einer reinen Schlammschlacht führten und dem Zufall, Tür und Tor öffneten.

Eine Wiederholung dieser Situation wollte man unbedingt bei der heurigen OMV Rallye Waldviertel verhindern. Organisationsleiter Helmut Schöpf hat sich daher Einiges einfallen lassen:

„Wir haben die Streckenbeschaffenheit auf Schotter total modifiziert. Ein Graeder kam 150 Stunden zum Einsatz, damit sollte auch möglicher Regen keine Rolle mehr spielen. Außerdem haben wir neue Schotterstücke rund um den Ring erschlossen. Es sind schnelle Passagen mit spektakulären Sprüngen. Die Prüfungen werden sicher eine echte Konkurrenz zum Schotterklassiker Hollenbach werden, da sie sehr weitreichend zu übersehen sind“

Am Freitag werden die Sonderprüfungen 1 und 5 auf dem Nordring (Fahrerlager) gestartet. Am Samstag ist die permanente Rennstrecke in Fuglau dann das Ziel der Sonderprüfungen 9, 13 und 17. Es zahlt sich also aus, den Nordring an beiden Tagen zu besuchen. Noch ein Hinweis für die Rallyefans: Von den jeweils ca. 12 Kilometer langen Prüfungen, werden sieben Kilometer auf Schotter gefahren.

Trotz der enormen Streckenverbesserungen auf Schotter wird natürlich das Wetter eine entscheidende Rolle auf den Nordring Prüfungen spielen. Folgt man den Wettervorhersagen, so soll es am Freitag und Samstag im Raum von Fuglau (Nordring), sonnig und mild sein.

Dies Wettersituation würden die WRC Starter wie Stepan und Tomas Vojtech aus der Tschechischen Republik auf Peugeot 206 und der Ungar Balazs Benik (Ford), bevorzugen. Die österreichischen Asse wie Manfred Stohl, Raimund Baumschlager und Beppo Harrach, die mit wesentlich weniger PS unterwegs sind, würden sich eher Regen wünschen.

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