RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Danzinger vs. Lippitsch

In der Dieselklasse gilt Hannes Danzinger als Favorit, aber auch Christian Lippitsch wird alles versuchen, seinen ersten Saisonsieg zu holen.

Die Truppe von VW-Motorsport Austria hat in dieser Saison schon frühzeitig das Kommando in der Diesel-Meisterschaft übernommen. Nur die Reihenfolge ist nach drei Läufen einigermaßen überraschend:

Hannes Danzinger, der junge Böheimkirchner, ist in dieser Saison im Rahmen der Meisterschaft team-intern noch ungeschlagen und hofft natürlich, diesen Trend auch im steirischen Wechselland fortsetzen zu können.

Mit sechs Punkten Vorsprung auf seinen etwas routinierteren Teamkollegen Christian Lippitsch geht Danzinger in die Bosch-Rallye. Bis dato war vor allem seine persönliche Zuverlässigkeit beeindruckend, aber auch sein Golf IV TDI Kit-Car ließ sich zu keinem schrägen Huster verführen.

Ganz im Gegensatz zum Wagen von Lippitsch, den zuletzt ein Kabel zum Turbolader plagte. Der in Wien ansässige Niederösterreicher (aufgewachsen in Oberösterreich) steht was die Meisterschaft betrifft bereits unter massivem Zugzwang. Er muss seinen Vorjahrssieg bei der Bosch-Rallye unbedingt verteidigen, um in der ÖM-Wertung wieder einigermaßen aufschließen zu können.

Martin Ertl und Co-Pilotin Tina Monego haben die für beide unbefriedigende Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye ad acta gelegt (zeitlich falsche Einfahrt in eine Zeitkontrolle und einmal den Rückwärtsgang des TDI nach einem Ausrutscher nicht gefunden) und bereiten sich konzentriert auf auf die „beinahe Heim-Rallye“ des Nachwuchs-Mannes vor. Ertl ist ja in Aspang auf der niederösterreichischen Seite des Wechsels beheimatet. Platz 3 wird mit dem bewährten Golf III Kit-Car angestrebt.

Bei den anderen Diesel-Teams hat zuletzt Michael Böhm im gegenüber der Cup-Version um 20 PS erstarkten Fiat Stilo das Kommando übernommen. Der Wahlsteirer und Lokalmatador aus Rohrbach a. d. Lafnitz ist deshalb im Duell mit dem Seat Ibiza von IQ-Jänner-Rallye-Sieger Manfred Pfeiffenberger aus Saalfelden leicht zu favorisieren.

Der einzige weitere Diesel im Starterfeld ist erneut ein Fiat Stilo, allerdings noch in alter Cup-Version. Waldviertel-Rallye-Sieger Christian Mrlik wird daher wohl auf viele Probleme bei der Konkurrenz hoffen müssen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Der "verrückte Traum"

Wie Solberg die WRC-Elite schockte

Oliver Solberg schreibt WRC-Geschichte: Als jüngster "Monte"-Sieger aller Zeiten triumphiert der Toyota-Pilot bei extremen Bedingungen gegen die Weltelite

Jonne Halttunen, als Beifahrer von Kalle Rovanperä zweimal Rallye-Weltmeister, arbeitet nach dessen Wechsel in den Formelsport nun in völlig anderer Funktion

"Richtige Monte" steht bevor

Die Herausforderungen beim WRC-Auftakt

Winterliches Wetter droht die Rallye Monte-Carlo an diesem Wochenende als Auftakt der Rallye-WM 2026 noch schwieriger zu machen als ohnehin schon

„Rappolz-Arena“ startet durch

Thomas Leichtfried: Der „Retter“ von Rappolz

Nach dem Ende von Dynamite Tours drohte das Schotter-Areal in Rappolz brach zu liegen - doch mit Thomas Leichtfried übernimmt nun ein erfahrener Racer das Gelände…

Die 94. Rallye Monte Carlo wird in die Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft eingehen - das K4-Duo Johannes Keferböck und Ilka Minor konnte das große Abenteuer nicht nur bestehen, sondern auch einen überlegenen Sieg im WRC Masters Cup einfahren.

Die FIA macht ernst: Mit einem Testlauf im Juni rückt die WRC-Rückkehr in die USA näher - Das Ziel für das erste offizielle Event ist nun das Jahr 2027