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BP Ultimate Rallye

„Vierkampf mit Vorbehalt“

Raimund Baumschlager sieht David Doppelreiter als Favorit, rechnet aber auch mit einem starken Auftritt von Krisztian Hideg und Andi Waldherr.

Auch wenn es einen klaren Favoriten bei der BP Ultimate Rallye im Land der 1000 Hügel gibt - David Doppelreiter im Skoda Octavia WRC – erwartet Raimund Baum-schlager beim 6. Lauf zur österreichischen Rallye-Meisterschaft 2005 von Donnerstag bis Samstag zumindest phasenweise einen Vierkampf um den Sieg.

Denn neben Doppelreiter sieht der Remus-Pilot auch im Ungarn Krisztian Hideg (Mitsubishi Lancer Evo VI) und Andreas Waldherr (VW Golf KitCar) potentielle Sieganwärter.

Vorrausetzung: Doppelreiter wird wie zuletzt in Kärnten von einem technischen Problem gebremst oder gestoppt. Baumschlager: „David ist der Topfavorit, er fährt super, hat das Auto im Griff, was die extrem schnellen Zeiten bei der Castrol-Rallye beweisen, und kann eigentlich wieder nur von einem Defekt besiegt werden.“

Die eigenen Chancen und jene von Hideg und Waldherr sieht der Staatsmeister etwa gleich. „Hideg kann sehr schnell fahren und er wird in Österreich immer sicherer. Weil es eine reine Asphaltrallye ist, wird auch Waldherr die Trümpfe seines KitCars ausspielen. Dazu kommt, dass er wie Doppelreiter auch die neuen Sonderprüfungen wie seine Westentasche kennt.“

Besonders freut sich Baumschlager, der die letzte Aspang Rallye 2003 mit Klaus Wicha gewonnen hatte, dass die Rallye wieder zurück im österreichischen Meisterschafts-Kalender ist. Mit dem Auftakt in der Krieau am Donnerstag (ab 16 Uhr) bietet sie ja auch außerhalb der Buckligen Welt ein motorsportliches Highlight.

„Das ist schon eine besondere Sache vor einer gewaltigen Zuschauerkulisse auf der Pferderennbahn Auto gegen Auto zu kämpfen“, freut sich der Oberösterreicher schon sehr auf die Rallye.

Die Hausaufgaben hat Baumschlager gemacht. Beim Challenge-Lauf im Mühlviertel Ende Juli wurde der BRR-Mitsubishi Evo VIII unter Wettkampfbedingungen getestet, wobei das leidige Getriebeproblem wieder auftrat. Das ist aber jetzt endgültig erkannt und behoben worden.

Beim WM-Lauf in Deutschland (Ende August) erwiesen sich die BRR-Evos der Red Bull Rallye Juniors und von Toto Wolff als standfest. Die Ausfälle basierten allesamt auf Fahrfehler der Piloten. Und Fehler will Baumschlager bei der BP Ultimate Rallye keine machen.

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