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Herr D. gibt Gas

Aus dem Duell zu Saisonbeginn dürfte ein Dreikampf werden: David Doppelreiter wird Achim Mörtl und Raimund Baumschlager das Siegen schwer machen.

Keine Rede mehr vom Mitsubishi-Duell. David Doppelreiter und sein Skoda Octavia WRC kommen immer besser in Fahrt. Schon am zweiten Tag der Pyhrn-Eisenwurzen-Rallye war der junge Montanistik-Student klar der schnellste Mann.

Dem Dreikampf an der Spitze der Bosch super plus steht somit nichts mehr im Weg, die spannendste Rallye der laufenden Saison steht vor der Türe. Im Falle eines Sieges darf sich Doppelreiter über besonders freuen: Schließlich wäre es bereits zwei Jahre und vier Monate her, dass ein Österreicher mit etwas anderem als einem Mitsubishi Lancer einen österreichischen Meisterschaftslauf gewinnen würde. (Damals: Franz Wittmann sen. – Jänner-Rallye 2003 auf Toyota Corolla WRC).

Für Titelverteidiger Mundl Baumschlager kommt es darauf an, wie schon im Lavanttal vor dem Kärntner Achim Mörtl ins Ziel zu kommen. Sollte nämlich Mörtl auch bei der Bosch super plus Rallye an beiden Tagen siegreich bleiben, steigt er endgültig zum Titelanwärter Nummer 1 der Saison 2005 auf.

Von den weiteren Gruppe-A-Piloten sind es vor allem der Ungar Krisztian Hideg (Mitsubishi Lancer Evo VI) und KitCar-Pilot Andreas Waldherr, die in diesem Dreikampf der Giganten mitmischen könnten.

VW-Pilot Waldherr, die Speerspitze der zweiradgetriebenen Teams, muß natürlich darauf vertrauen, dass Petrus diesmal der Rallye-Szene nicht in ähnlicher Form wie 2004 den Spaß verdirbt. Zur Erinnerung: Dauerregen kostete im Vorjahr nicht nur Zuschauer, sondern dem VW Golf Kit-Car auch jede Chance, die Allrad-Teams zu ärgern.

Zwei weitere Gruppe-A-Piloten geben in der Steiermark ihr "Teil-Comeback": Mario Saibel, der nach einem bösen Unfall in Kärnten, bei dem sein Mitsubishi Evo VI zu einem Totalschaden mutierte, in Oberösterreich pausieren musste, möchte im Wechselland schon mit seinem nagelneuen Evo VIII antreten. Und Johann Holzmüller dürfte ebenfalls wieder dabei sein: Auch er war bei der Dunlop-Rallye nicht am Start, nachdem ihm seine Wirbelsäule gröbere Probleme bereitete.

Last but not least lockern zwei KitCars das Feld der Gruppe-A-Boliden auf: Waldemar Benedict bringt den, nach dem Unfall bei der Dunlop-Rallye reparierten, Renault Clio S1600 an den Start. Die Zeiten, die der Wiener Gastronom in Oberösterreich erzielen konnte, versprechen einiges, vorausgesetzt es bleibt trocken. Und als "Lokalmatadore" dürfen natürlich die Brüder Arnold und Alexander Heitzer mit ihrem Seat Ibiza KitCar nicht fehlen!

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