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Hochklassiges Starterfeld in der Gruppe N

Hermann Gaßner hat beste Chancen, im Waldviertel den Gr.N-Titel zu holen, Haneder und Zellhofer nur noch Außenseiter, Rosenberger & Brandner mit dabei.

Studiert man vor dem Saisonfinale im Waldviertel den Tabellenstand in der Gruppe N, so hat der Deutsche Routinier Hermann Gaßner die absolut besten Chancen, neuerlich den Titel einzufahren. Nach Nettopunkten gerechnet, liegt Gaßner mit 13 Punkten Vorsprung auf Ernst Haneder in Führung.

Der Deutsche gewann zuletzt in der Steiermark nicht nur die Gruppe N, sondern wurde auch Gesamtzweiter. Haneder wiederum hat aus den letzten beiden Rallyes nur magere vier Punkte eingefahren. In Niederösterreich reichte es nur zu Platz Sieben in der Gruppe, zuletzt in der Steiermark fiel der Oberösterreicher mit einem Turboschaden gänzlich aus.

Ebenfalls nicht vom Glück verfolgt war Martin Zellhofer. Der Titelverteidiger hatte sich nach seinem Sieg in Krumbach berechtigte Chancen ausgerechnet, seinen Titel vielleicht doch noch erfolgreich verteidigen zu können. Aber ein vorzeitiger Ausfall in der Steiermark, bedingt durch eine kaputte Kardanwelle, bedeuten vor den beiden Wertungen beim Finale im Waldviertel, jetzt einen Punkterückstand von 17 Zählern auf Gassner.

Nur diese drei Piloten sind noch in den Titelkampf verwickelt. Es gibt aber eine Reihe von Fahrern, die bei der OMV Rally Waldviertel noch Einiges bewegen wollen und jederzeit für einen Spitzenplatz gut sind.

Dies trifft z.B. auf Kris Rosenberger zu. Allein die Tatsache, dass wiederum der Langauer Forst auf dem Programm steht, wird den Ex-Staatsmeister beflügeln: „Dieser Start ist einfach eine Pflichtübung, dort macht das Rallyefahren noch richtig Spaß.“

Gespannt kann man auf das Antreten von Michael Brandner sein. Er feierte nach fünfjähriger Absenz von den Rallyepisten, mit Platz Drei in der Gruppe N, ein bemerkenswertes Comeback in der Steiermark.

Kann er an seine frühere Form anschließen, dann ist auch ein Podiumsplatz in der Gruppe möglich: „Ich freue mich, dass mein Comeback so gut geklappt hat. Damit habe ich jetzt auch die Chance im Waldviertel zu fahren. Sollte es dort ähnlich gut gehen, hoffe ich auf weitere Einsätze in der nächsten Saison.“

Durch die Absenz einiger Fahrer wie Mario Saibel und Walter Kovar, sie starten im FIA Rally Cup, sowie Toto Wolff mit seiner WRC Premiere in der Gruppe A, eröffnen sich auch gute Möglichkeiten für den Nachwuchs. Dies trifft auf Franz Wittmann junior zu, der zuletzt in der Steiermark eine gute Vorstellung abgeliefert hat.

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