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Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

Die Wetterlage steht im Vordergrund

Zwei Tage vor dem Start herrschen im Mühlviertel differenteste Bedingungen, Schnee und Eis wechseln sich mit trockenen Abschnitten ab.

Zur Zeit kann man im Mühlviertel alle Wetterprognosen in den Kübel werfen. Die Bedingungen vor dem Start der 23. IQ-Jänner Rallye in Freistadt ändern sich fast stündlich. Das Motto lautet daher „Alles ist möglich, nichts ist fix.“

Die Situation von heute Früh im Rallyegebiet: In höheren Lagen über 700 Meter liegt auf den Sonderprüfungen viel Schnee, in den Niederungen sind die Strecken nass und damit in den Waldpassagen noch recht eisig, im Tagesverlauf gibt es auch durchaus abgetrocknete Abschnitte. Die Temperaturen liegen bei zwei Grad Celsius, Tagsüber klettert das Thermometer auf sechs bis acht Grad. Die Prognose für die beiden Rallyetage am Freitag und Samstag spricht von Sonnenschein, mit Temperaturen von acht bis zu zehn Grad.

Damit bieten sich den Teilnehmern der IQ-Jänner Rallye, die als erster Lauf zur tschechischen und mit zwei Tageswertungen auch zur heimischen Meisterschaft und zum FIA Zonen Wintercup zählt, sehr differente Bedingungen.

Seit gestern sind die Teilnehmer dabei ihre Besichtigungsfahrten zu absolvieren und die wichtigen „Schriebe“ anzufertigen. Fast alle Spitzenpiloten sind bereits im Mühlviertel eingetroffen.

Titelverteidiger Raimund Baumschlager nimmt die Situation sehr gelassen: „Ich mach’ mir zur Zeit keine großen Gedanken, vom Material her habe ich, was ich brauche. Man kann sowieso erst am Freitag Früh entscheiden, mit welchen Reifen man in den Bewerb gehen kann. Für mich heißen die Favoriten Vaclav Pech (Ford WRC) und Manfred Stohl (Mitsubishi Gruppe A). Ich selber habe die heimische Meisterschaft im Auge, da es zwei Wertungen und damit volle Punkte gibt, muss man auch taktieren können.“

Manfred Stohl hat auch einen Favoriten: „Für mich ist es das Wetter, dass sich stündlich anders zeigt. Wer sich am besten anpassen kann, wird vorne sein. Ich bin gut gerüstet, trotzdem ist es ein gewisser Stress, sich immer kurzfristig der jeweiligen Wettersituation anzupassen. Mir tun nur die echten Privatfahrer leid, die nicht aus so viel Material wählen können, wie ich. Aber das ist eben das Spezielle bei der Jänner-Rallye.“

Sollte Tauwetter eintreten, dann werden die Tschechen Vaclav Pech, Stepan und Tomas Vojtech (Peugeot WRC) sowie der Ungar Ferenc Kiss (Hyundai WRC) um die Podiumsplätze entscheidend mitfahren.

Aber auch Beppo Harrach und Achim Mörtl, der Ungar Krisztian Hideg (alle Mitsubishi), der VW Pilot aus dem Team von Porsche Austria, Andreas Waldherr, Mario Saibel oder Lokalmatador Bernhard Jahn sind für Spitzenplätze durchaus prädestiniert.

Dies trifft natürlich auch auf einige Fahrer aus der Gruppe N zu. Staatsmeister Martin Zellhofer, Kris Rosenberger, Hermann Gassner, Walter Kovar, Willi Stengg, Tibor Cserhalmi, Ernst Haneder, Franz Wittmann jun. Christian Lippitsch, Toto Wolff und die Red Bull Junioren Andreas Aigner und Quirin Müller werden sicher für die eine oder andere Überraschung sorgen.

Bei der Dieseltruppe sind es Hannes Danzinger, Manfred Pfeiffenberger und Michael Böhm und bei den Junioren Marcus Leeb, Oliver Apfelthaler, Markus Weissengruber und Michael Kogler.

Die 23. Auflage der IQ-Jänner Rallye, vom 6. bis 8. Jänner 2005 mit Start- und Ziel in Freistadt, führt über 844,98 Gesamtkilometer. Davon werden 289,36 Kilometer auf insgesamt 20 Sonderprüfungen gefahren.

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