RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

Null-Nummer

Toto Wolff konnte im Mühlviertel keine Punkte erobern, trotzdem war der Wiener mit seinem erst dritten Rallye-Einsatz im Gruppe-N-Mitsubishi zufrieden.

Nicht nach Wunsch verlief für Toto Wolff der Saisonstart in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft: Der 32jährige Wiener schied am ersten Tag der IQ-Jänner-Rallye auf SP3 nach einem Ausritt aus, konnte heute wieder starten, hatte aber erneut Probleme und verlässt Freistadt ohne Meisterschaftspunkte.

„Genau das wollte ich vermeiden – gestern war es mein Fehler – da wollte ich einfach zu viel – heute hat mir die Technik (auf SP 16 löste sich ein Turboschlauch – der Defekt kostete über 7 Minuten) einen Streich gespielt. Dadurch ist auch die Enttäuschung bei uns im Team sehr groß“, sagt Toto, der den heutigen Tag mit Co-Pilot Gery Pöschl und seinem Mitsubishi Evo VIII zu Ende fuhr und im Ziel meinte: „Ich habe hier sehr, sehr viel gelernt, habe erstmals so richtig gesehen, wie viele Dinge man bei so schwierigen Verhältnissen beachten muss.“

Wolff kann auch weitere positive Erkenntnisse aus dem Mühlviertel mitnehmen: Er bot auf den ersten beiden Prüfungen des heutigen Tages eine tadellose Leistung – mit Platz 13 gesamt und Rang 6 in der Gruppe N auf SP 13 stellte er einmal mehr sein (Rallye)-Talent unter Beweis: „Ja, das Potential ist sicher vorhanden. Jetzt muss ich nur noch versuchen, auch die nötige Konstanz zu erreichen. Dann bin ich mir ganz sicher, dass ich in der Gruppe N mitfighten kann.“

Aufgrund des „Nullers“ in Freistadt wird Toto Wolff aller Voraussicht nach auf einen Start bei der Sumava-Rallye verzichten: „Wir haben zwar für den Wintercup genannt. Aber ein Start macht jetzt nicht viel Sinn. Zum einen, weil wir in der Cupwertung chancenlos sind, zum anderen, weil es mir in Hinblick auf die weitere Meisterschaftssaison nichts hilft, eine Rallye auf Schnee zu bestreiten.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.

Peter Klein Kolumne

Dobersberg und die First Lady

Mit einem Blick voraus auf die kommende Herbstrallye erinnert sich motorline.cc-Kolumnist Peter Klein an Dobersberg, an die Semperit-Rallye und einiges mehr…

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 2

Hoher Spaßfaktor im Ford-Fiesta-Cockpit

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier haben den zweiten Tag der WM-Rallye in Sardinien als 24. unter 51 Teams erfolgreich absolviert / Die Schotter-Prüfungen verlangen Mensch und Material alles ab

WRC Italien: Nach Tag 3 (SP10)

Solberg führt - Titelkampf spitzt sich zu

Oliver Solberg dreht die Rallye Italien: Mit zwei Bestzeiten setzt sich der Toyota-Pilot an die Spitze und verkürzt im WM-Kampf den Rückstand auf Elfyn Evans. Raith 12. der RC2. Masters: Garandos führt.

WRC, Sardinien: Vorschau Raith

Ein Herzenswunsch wird Wirklichkeit

Der Steirer Kevin Raith steht am kommenden Wochenende in Sardinien zum zweiten Mal in seiner Karriere am Start einer WM-Rallye / Im Cockpit seines Ford Fiesta Rally2 sitzt Claudia Maier als Copilotin