RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Komplett befreit

Nach dem sehr erfolgreichen Auftritt von David Doppelreiter bei der BPUltimate Rallye brennt David nun auf den nächsten Lauf in der österreichischen Rallye Staatsmeisterschaft, die Steiermark Rallye im Raum Admont.

Über die Sommerpause erhielt der kleine Peugeot 206 Super 1600 ein neues Getriebe verpasst, wodurch der Geschwindigkeitsnachteil auf den langen Geraden etwas verringert wurde, was sich sofort in ausgezeichneten Sonderprüfungszeiten niederschlug: „Bei der BPUltimate Rallye sind wir heuer erstmals so richtig ins Fahren gekommen. Durch die längere Übersetzung unseres kleinen Peugeot verlieren wir nun auf den langen Geraden nicht mehr so viel Zeit und das können wir größtenteils in den kurvenreichen Passagen wieder gutmachen. Es hat sich gezeigt dass wir nun auch schnellere Zeiten als die Top Gruppe N Piloten schaffen, und teilweise sogar mit den bärenstarken 2l-Kitcars mithalten können, obwohl die vor allem auf den Bergauf Passagen über erheblich mehr Kraft verfügen. Mehrere Top 3 Sonderprüfungszeiten sprechen für sich.“

Besonders zuversichtlich stimmt David auch der Umstand, dass er, im Gegensatz zur letzten Rallye bei der er nicht nur als Aktiver sondern auch als Veranstalter tätig war, diesmal komplett befreit an den Start gehen kann: „Die Doppelrolle als Veranstalter und Fahrer kostet schon enorm viel Kraft. Vor allem die Organisation der SuperStage im Magna Racino war heuer eine ganz spezielle Herausforderung. Da hatte ich einerseits den Kopf nicht frei, war auch mit Fortdauer der Rallye körperlich müde und konnte zum Schluss nicht mehr absolut ans Limit gehen.

Nachdem für die Steiermark Rallye diese Doppelbelastung wegfällt und wir nun die Gewissheit haben mit den schnellsten Gruppe N Piloten mithalten zu können, bin ich umso mehr motiviert. Ein Top 5 Platz sollte im Bereich des Möglichen sein und ist auch mein erklärtes Ziel. Einziges Handicap ist momentan noch eine Augenentzündung die jetzt wieder akut wurde, aber das sollten wir bis zum Freitag in den Griff bekommen“

David Doppelreiter liegt in der Meisterschaftszwischenwertung nach 8 von 10 Läufen nach wie vor am Dritten Gesamtrang, ex aequo mit Andreas Waldherr. Obwohl David Doppelreiter rein von der Papierform her gegen das bärenstarke 2l KitCar von Waldherr keine Chance haben sollte, ist das große Ziel die Verteidigung des dritten Meisterschaftsplatzes.

Die Steiermark Rallye wird am Freitag, 29. September um 17:00 Uhr mit dem Showstart in Admont gestartet. Am Samstag stehen dann 14 Sonderprüfungen mit einer Länge von 158 km auf dem Programm.

News aus anderen Motorline-Channels:

ARBÖ Rallye Steiermark: Vorschau Doppelreiter

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

Nachgefragt bei AMF & Manfred Stohl

Streitfrage: Rallye schon ab 13?

Der 19-jährige Este Jaspar Vaher zeigte in der ERC gehörig auf - er fuhr schon ab 13 als Vorausauto, ab 14 im Bewerb. Soll man auch bei uns das Mindestalter für Rallye-Teilnahmen herabsetzen?

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ARC, ET König Rallye: Bericht Friedl

„Big moments“ aber auch heikle Situationen

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 konnten sowohl mit einigen kniffligen Situationen als auch mit emotionalen Highlights ein gutes Ergebnis einfahren.

ET König Rallye: Bericht TEC7 ORM2

Hochspannung im Titelkampf

Jubeln durfte dieses Mal Christoph Zellhofer, der gemeinsam mit seiner deutschen Co-Pilotin Anna Maria Seidl im Suzuki Swift ZMX erstmals in dieser Saison die Nase vorne hatte. Günther Knobloch/Erik Fürst (Renault Clio Rally3) behielten mit Platz zwei die Meisterschaftsführung, während Roland Stengg/Rebeka Kobal (Renault Clio Rally3) nach starkem ersten Tag im Regen des zweiten Tages den Anschluss an die Spitze verloren, aber dennoch starke Dritte wurden.