RALLYE

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Statt Sieg Platz 5

Toto Wolff profitiert von Baumschlagers Pech und darf sich über seinen ersten Gruppe-A-Sieg freuen, auch der zweite Gesamtrang ist gefestigt.

Das war nicht die Rallye des Raimund Baumschlager. Auf dem Weg zum fünften Saisonsieg bremste auf der vorletzten Prüfung der Skoda Rallye Marburg ein Turboschaden an seinem BRR-Mitsubishi Evo VIII den Staatsmeister, der trotz einer Virus-Grippe eine sensationelle Vorstellung geboten hatte.

Trotz des Zeitverlusts von rund 2,20 Minuten und Rückfalls auf den 5. Platz der Gesamtwertung hinter seinem BRR-Teamkollegen Toto Wolff – der Sieg holte Lokalmatador Andrej Jereb – gab es 10 Meisterschaftspunkte.

„Das ist kein Trost, das zipft mich an, das ist für mich so gut wie ausgefallen“, haderte Baumschlager mit seinem Schicksal. „Ich habe nicht gedacht, dass so was noch einmal pas-siert“, spielte der Remus-Pilot auf seinen Ausfall bei der Saturnus-Rallye an, bei der ebenfalls das Abgas-Turborad gebrochen war.

„Die ganze Rallye habe ich gelitten wie ein Hund, bin nie volle Attacke gegangen, habe nichts riskiert, wollte nur durchfahren, weil ich sowieso unendlich viel Mühe hatte, mich auf das Fahren zu konzentrieren“, sagte der enttäuschte Baumschlager.

Auch die drei Bestzeiten am Samstag in der „österreichischen“ Prüfung in den Weinbergen um Leutschach im steirischen Welschriesling-Land, mit denen er die Konkurrenz abgehängt hatte, waren wenig Trost. Allein auf diesen 28,45 Sonderprüfungskilometern war er Jereb 22,6 Sekunden davongefahren.

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