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„Das Schlimmste, was mir im Rallyesport bisher passierte!“

Trauriges Ende der Ostarrichi-Rallye für Toto Wolff, nach Bestzeit und Führung rutscht der Mitsubishi mit einem Defekt einen Abhang hinunter.

Toto Wolff machte heute am ersten Tag der Ostarrichi-Rallye im Raum Bad Hall alle Höhen und Tiefen eines Sportlers mit: Starker Beginn – starker Abgang!

Mit seinem Co-Piloten Gerry Pöschl startete der 34jährige blendend in den vierten Lauf zur heimischen Staatsmeisterschaft: Der zweiten Gesamtzeit auf SP1 folgte ein historischer Moment: Sieg auf SP2, damit erstmals Bestzeit bei einem ÖM-Lauf und erstmals Gesamtführung!

„Toto fährt unheimlich ruhig und rund – das macht ihn schnell, ich hab’ ein sehr gutes Gefühl“, meinte Gerry Pöschl nach den ersten beiden Prüfungen.

Und die Beiden ließen auch auf SP3 nicht locker – nur knapp hinter Hideg und Mörtl, damit nach SP3 mit vier Zehntel Rückstand auf Mörtl Zweiter.

Dann die vierte Prüfung, die Toto wie folgt schildert: „Wir waren wieder total gut unterwegs. Plötzlich brach mir das Auto auf der Geraden aus, ich konnte noch korrigieren und weiterfahren."

"Kurz vor dem Ziel eine ähnliche Situation – beim Anbremsen kam wieder völlig unerwartet das Heck nach vorne, das Auto war nicht mehr zu kontrollieren und wir rutschten auf der nassen Wiese gut 300 Meter eine Böschung hinunter. Ich weiß nicht, was da am Auto passiert ist. Fest steht, dass irgendetwas gebrochen sein muss. Ich glaub’ an der Hinterachse.“

Nach dem fulminantem Beginn also ein ebenso starker Abgang. Toto: „Was das gerade passiert ist, war das schlimmste, was mir bisher im Rallyesport passiert ist. Dieser Defekt hat uns zudem viele Punkte für die Meisterschaft gekostet. Darum ist alles doppelt bitter!“

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