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Rallye-ÖM: IQ-Jänner-Rallye

„Winterkönig“

Gelungener Auftakt für das Tragweiner Racing Team bei der IQ-Jänner-Rallye, Fischerlehner siegt in der Dieselklasse, tolle Leistung von Sonnleitner.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge begrüßte der TRT-Vorstand Samstag Abend seine Rallye-Cracks im Freistädter Fahrerlager zur IQ-Jänner-Rallye 2006.

Eine riesengroße Fan- & Freundes-Schar von Franz Sonnleitner und Mario Fahrnberger war ins Mühlviertel gekommen, um Österreichs neue „Rallye-Wunderwuzzis“ zu sehen und zu feiern, die mit einem Gruppe-N-Mitsubishi Evo III, der bereits 10 volle Rallyejahre auf dem Buckel hatte, mitten in die Spitzengruppe der „Chefpartie“ einbrachen.

Die beiden TRT-MOTORSPORT-„Highlights“ konnten temporär sogar neueste Gruppe A- und N-Boliden auf den SP’s hinter sich lassen. Dabei war nicht alles Sonnenschein für die insgesamt fünftbesten Österreicher.

Sonnleitner: „Bei der ersten SP am Donnerstag abends, wurde mit bewusst, ich kann hier mit den Besten mithalten. Am zweiten Tag, also Freitag, hatte ich das Problem, unverschuldet rund 2 Minuten auf der SP zu verlieren, weil ein Konkurrent, der direkt vor mir gestartet war, nach einem Dreher die komplette Straße im Tiefschnee blockierte. Am Samstag schließlich – mein Team kaufte mir sogar nigelnagelneue Reifen – entpuppten sich die Pneus als schlechter, als die alten Gummis !“

Fazit: Das erstmals bei einem heimischen, internationalen Rallye-Meisterschaftslauf startende TRT-MOTORSPORT-Team fuhr sich nicht nur in die Herzen der Fachpresse und der Fans, sondern wird von Insidern sogar bereits als „Sperrer-Baumschlager-Nachfolger“ für die kommenden Jahre gehandelt. Beweis: Gesamt-Siebente der Samstag-Tageswertung!

„Des einen Freud’, des andern Leid“ nannte es TRT-Einsatzleiter Christian Karlinger: Das zweite Top-Ass im TRT-Rallyeärmel, Johannes Keferböck / Ralf Schollmeyer, die sich bis zum Abschlusstag hervorragend hielten und zumeist im „Windschatten“ von Sonnleitner unterwegs waren wurden am Samstag aus der Wertung genommen : Zeitüberschreitung!

Nach einem „Ausrutscher“ in die Winterlandschaft des Mühlviertels rannte den beiden die Zeit davon. Fazit : Außer Spesen nichts gewesen.

Jubelstimmung auch beim TRT-MOTORSPORT-Nachwuchs: In der „Vierer-Gang“ (Fischerlehner/Jahn – Mörtenböck/Himmelbauer – Mayrhofer/Schöberl – Katzensteiner/Moser) gab es für die Rallyetruppe aus Tragwein die zweite große Überraschung :

Denn die Dieselklasse bei der IQ-Jänner-Rallye gewannen Martin Fischerlehner und Dominik Jahn auf ihrem Skoda Fabia RS TDI.

Die beiden Motorsport-Cracks – der Freistädter Fischerlehner hat sich ja bereits als Radrennfahrer weit über Österreichs Grenzen hinaus einen hervorragenden Namen gemacht - liegen nun in der heimischen Staatsmeisterschaft mit Punktemaximum in Führung und vor dem regierenden Diesel-Champion Böhm und der zu Mitfavoriten gehandelten VW-Truppe.

Auch das Team Severin Katzensteiner / Viktor Moser (Mazda BG 4WD) gab eine hervorragende „Premiere“ ab: Der Tragweiner Vermessungstechniker „Katzi“, der sich ja bisher nur als cleverer Kopilot ins Rampenlicht rückte, wurde Fünftbester seiner H10-Klasse.

Ebenfalls im Ziel noch die Tragweiner David Mörtenböck / Michael Himmelbauer knapp vor den Mühlviertlern Johann Mayrhofer / Markus Schöberl, die beide während der Rallye stark mit technischen Problemen zu tun hatten.

Fazit der Crew: „Alles happy!“ Fazit von Rallyemastermind Christian Karlinger: „Ich bin hin und her gerissen vor Freude über unsere Burschen und deren Leistungen. Aber in Sorge, weil ich jetzt nicht weiss, soll ich den Fischerlehner – wie geplant – Challenge fahren lassen, oder gleich Meisterschaft?“

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