RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Rallye-ÖM: Ostarrichi-Rallye

Schlechtwetter...

Pech für das Dark Dog Team, den Gesamtsieg und den Triumph in der Klasse der Alternativen vor Augen, kam schließlich alles anders...

Die Wetterkapriolen bei der Ostarrichi Rallye im Raum Bad Hall schlugen sich auf das Rennergebnis des niederösterreichischen Rennteams. So hoffte man beim Start am Freitag in Linz noch auf ein wenig Nachlassen der sintflutartigen Regenfälle, aber nach den ersten Sonderprüfungen wurde jedem Fahrer klar, dass man die Trockenreifen zu Hause lassen hätte können.

Aber nicht der ungarische Dark Dog Nummer 1 Fahrer Krisztian Hideg sorgte für großes Staunen nach 4 Sonderprüfungen, sondern der 19-jährige Teamsprössling Michael Kogler.

Er prügelte seinen frontgetriebenen Golf Diesel sensationell vor den Rallyeprofis Hermann Gassner, Walter Kovar oder Franz Sonnleitner her, welche allesamt auf ihren allradgetriebenen Mitsubishis zeitweise hinter ihm die regennasse Sonderprüfungszeiten erreichten.

So kam man am Ende des ersten Tages nicht aus dem Staunen heraus, als der junge Elektrikerlehrling auf Gesamtrang 7 aufschien und somit bester Nichtallradler und Dieselpilot war. Dicht auf den Fersen waren ihm Sonnleitner und Kovar, eine halbe Minute dahinter erst der Kitcar Pilot David Doppelreiter.

In Führung nach dem ersten Tag war nach einem harten Dreikampf mit Archim Mörtl und Kris Rosenberger schließlich doch Nummer 1 Fahrer im Team, Krisztian Hideg.

Aber so toll wie der erste Tag zu Ende ging, so abrupt endete das Glück am zweiten Renntag. Der Regen war noch stärker geworden und forderte seinen Tribut.

Im Kitcar von Kogler befindet sich keinerlei Heizung oder Gebläse um die Frontscheibe freizuhalten. So ließen die tiefen Temperaturen und der starke Regen die Frontscheiben innerhalb Sekunden anlaufen.

Deshalb musste Michael mehrmals anhalten um die Scheibe händisch zu säubern und verlor dadurch Platz um Platz. Auch der rasch besorgte Wischmob mit Verlängerungsstiel konnte vom Beifahrer Roland Rieben nicht oft genug betätigt werden. Mehrmals fand man sich mangelnder Sicht neben der Straße und der junge Melker dachte ans Aufgeben, da diese Art von Fahren eher mehr der Gesundheit schaden konnte, als dem Erfolg.

Man beschloss schließlich doch nach Anraten des Teamchefs und Vater, Gottfried Kogler, einige Punkte einzufahren und mit dem 5. Platz in der Dieselwertung kann Kogler weiter seine Meisterschaftsführung behaupten.

Der Ungar Krisztian Hideg wiederum wurde vom Teamchef schwerstens gerügt. Er ging mit einem fast halbminütigem Vorsprung als Führender in die letzte Sonderprüfung und hätte dem Sieg nur mehr „heimfahren“ brauchen.

Aber nicht so der schnelle Ungar. Er gab wie immer 110 Prozent und flog katastrophal von der Strecke. Ein großer Baum tat noch sein zusätzliches. Der Wagen irreparabel, die Piloten blieben aber unverletzt.

Auch als Einsatzleiter des VW-Rallyeteams musste Gottfried Kogler einige Tiefschläge zusätzlich einstecken. So schied der schnelle St. Pöltner Kris Rosenberger mit Motorschaden aus und von den 7 eingesetzten Golf sahen nur 4 Autos das Ziel.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Ostarrichi-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

WRC, Sardinien: Bericht Raith

„Was hier abging, war einfach nur mega!“

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier holten bei ihrer Premiere bei der WM-Rallye in Sardinien als 16. gesamt und 8. im WRC2-Klassement ein Top-Resultat

WRC, Sardinien: Bericht Raith Tag 3

Tolle Leistung auf brutalem Terrain

Kevin Raith und Copilotin Claudia Maier liegen nach dem dritten Tag der WM-Rallye in Sardinien auf einem fantastischen Top-ten-Platz in der WRC2-Wertung / Morgen letzter Tag der WM-Saison 2026

WRC-Thriller bei der Rallye Italien auf Sardinien: Elfyn Evans rettet einen minimalen Vorsprung ins Ziel und krönt sich zum Rallye-Weltmeister 2026. Raith/Maier auf Platz 16. Granados WRC Masters Cup-Sieger 2026.

ARC, Herbstrallye: 1. Vorschau

Herbstrallye: „Wir kommen zu den Menschen!“

Mit der Waldviertler Herbstrallye feiert Österreichs Rallyeszene einmal mehr einen grandiosen Saisonabschluss. Das Rallye Headquarter übersiedelt nach Waidhofen an der Thaya. Der charismatische Servicepark auf dem Flughafen Dobersberg bleibt bestehen.

8. Golf- und Rallye-Turnier

Nicht nur Rallyefahrer auf dem Grün

Zum achten Mal luden Sigi Schwarz und Audi Laimer zum Golf- und Rallye-Turnier in den Golfclub Schladming. Promis aus Sport, Show und Wirtschaft feierten bei der „Golf Night“ und am Tag darauf auf dem Grün. Der „Alex“ ging diesmal an Schauspiel- und Film-Legende Otto Retzer.