RALLYE

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Widrige Bedingungen in der Buckligen Welt

Baumschlager führt nach SP2 vor Waldherr und Harrach, Rabl Top-Diesel, P. Winter Schnellster Fiesta, König Top-Suzuki, Saibel & Benedict out.

Starker Regen begleitete die 67 gestarteten Teams auf die ersten beiden Sonderprüfungen der BP Ultimate Rallye im Land der 1000 Hügel. Sämtliche Wetterprognosen, die für Freitag Nachmittag trockene Verhältnisse vorhersagten, lagen falsch.

Dennoch wurde pünktlich um 15.30 Uhr gestartet. Und die Startnummer 1 markierte auch die ersten beiden Bestzeiten. Serienstaatsmeister Raimund Baumschlager nützte seine Routine und die Gunst der Stunde: „Wir versuchen bei diesen Verhältnissen so schnell wie möglich zu fahren, denn wenn es auftrocknet wird es für uns sicher ganz schwer.“

Für eine Überraschung sorgte Hausherr Andreas Waldherr, der mit dem zweiradgetriebenen VW Golf IV KitCar Baumschlager am Nächsten kam. Trotz seiner Streckenkenntnis eine einmalige Leistung, die er selbst ob des Regens sehr trocken kommentierte: „Es ist extrem viel Wasser auf der Straße. Wir haben uns daher erst einmal geschaut, welche Zeiten die Konkurrenz fährt.“

Um Platz drei kommt es schon sehr früh zu einem Dreikampf zwischen Beppo Harrach im gasbetriebenen Mitsubishi Lancer Evo IX, Willi Stengg (Mitsubishi Lancer Evo IX) und Franz Wittmann jun. im Gruppe A-Mitsubishi, der nicht in der Staatsmeisterschaft punkteberechtigt ist.

Während Harrach nach dem gestrigen Getriebewechsel problemlos unterwegs ist, klagt Stengg über kleinere Anfangsschwierigkeiten. Stengg: „Wir sind mit dem 9er-Evo zum ersten Mal bei Regen unterwegs. Das Auto übersteuert und wir haben im Service einiges umzubauen.“

Nur kurz dauerte die BP Ultimate Rallye für Mario Saibel (Mitsubisi Lancer Evo VIII, Gr.-A) und Waldemar Benedict (Peugeot 206 S1600 KitCar). Beide rutschten auf der zweiten Sonderprüfung, rund zwei Kilometer nach dem Start, von der Straße und mussten aufgeben.

In der Diesel-Klasse führt Willi Rabl (VW Golf) vor Michael Böhm (Fiat Punto 199) und Michael Kogler (VW Golf). Das Trio liegt auf den Gesamträngen 11 bis 13 und ist nur durch 4,2 Sekunden voneinander getrennt.

In der Castrol Historic Rallye-Staatsmeisterschaft führt Christian Rosner (Porsche) vor Josef Pointinger (Ford). In der Ford Fiesta Sporting Trophy liegt Patrick Winter vor Daniel Wollinger.

Im Suzuki Motorsport Cup, mit 13 Startern das stärkste Markenfeld, führt nach SP 1 der Deutsche Veit König vor Hermann Berger.

Auf der zweiten Prüfung gab es neben einigen Ausrutschern - darunter Saibel und Benedict - auch einen schweren Unfall, das Ehepaar Kunz im Historischen Porsche kam von der Strecke ab, Fahrer und Beifahrerin erlitten Verletzungen, Petra Kunz wurde mit einem offenen Bruch des Oberarms mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen, die 4. Prüfung - auf gleicher Strecke - wurde daher wegen der Bergung abgesagt.

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