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HRSCA: Wechselland-Rallye Derler, Letz, BMW 2002, HRSCA, Wechselland, 2013

Führungswechsel in der Meisterschaft

Sechs der genannten sieben Teams traten zum zweiten Wertungslauf des HRSCA an. Aigner/Zöchling (Porsche) mussten kurzfristig absagen.

Wie zu erwarten war, gibt es seit der Wechselland-Rallye einen neuen Führenden in der HRSCA-Klubmeisterschaft. In der Historic-Wertung übernahmen Nemeth/Hantich (Ford Escort RS2000) die Führung vor Skrabal/Schmid (Ford Escort RS2000 MkI) und Derler/Letz (BMW 2002). Derler/Letz, ein Neuzugang seit der Wechselland-Rallye, wussten den Heimvorteil voll zu nutzen und holten sich den Sieg in der Historic-Wertung.

Das BMW-Duo agierte in gewohnter Histo-Manier, d.h. Reifen raufstecken, drauflassen und fahren – egal, wie das Wetter auch wird. Man hatte ohnehin nichts zum Wechseln mit. Nemeth/Hantich fuhren anfangs etwas unkonzentriert, vermutlich war man mit den Gedanken schon zwei Tage weiter, beim urlaubsmäßigen Sprung über den großen Teich. Somit fehlten am Ende 15 Sekunden auf Derler/Letz.

In der Youngtimer-Wertung wollten Göttlicher/Dolezal unbedingt an die gute Leistung der Thayaland-Rallye anschließen – das ist den beiden auch voll gelungen. Bereits auf der Auftakts-SP zeigte man mit einer elften Gesamtzeit, dass man es ernst meinte. Die Rallye wurde problemlos, wenn auch mit kleinen Hoppalas, zu Ende gefahren, somit die Youngtimer-Wertung gewonnen und die Meisterschaftsführung übernommen. Ein zwölfter Gesamtrang war eine nette Nebenerscheinung.

Klassenmitstreiter Gschwandner/Cerny ging's da nicht ganz so gut. Georg Gschwandner holte für die Wechselland-Rallye erstmals einen Volvo mit Turbo aus der Garage, machte aber Freitag zu Mittag einen ziemlich genervten Eindruck, weil der Volvo, der bis dahin immer funktioniert hatte, gerade einmal dreitausend Touren drehen wollte. Irgendwann, nachdem ein guter Rat nach dem anderen durchgearbeitet wurde, konnte das Problem in Form eines defekten Warmlaufregelventils gefunden werden. Der Volvo hielt problemlos durch, und man findet sich jetzt ex-aequo mit Maier/Pichler auf dem zweiten Rang der Klubmeisterschaft wieder.

In der Youngtimer-Klasse bis 2.000 cm³ brannten Matasovic/Riedmaier darauf, das Pech der Thayaland-Rallye in Erfolg umzuwandeln – was unter Mithilfe des neuen, kürzeren Getriebes voll gelang. Die beiden legten sehr gute Zeiten vor und hielten somit die Golf-Mitstreiter Maier/Pichler stets in Schach. Maier/Pichler waren diesmal mit dem 16V-Golf unterwegs und belegten, zuverlässig wie immer, den dritten Platz in der Youngtimer-Wertung; das ergibt den zweiten Zwischenrang in der Klubmeisterschaft.

Nächster Lauf ist die St. Veit-Kärnten-Rallye im Rahmen der Austrian Rally Challenge – nach aktuellem Stand ist dort bei den historischen Fahrzeugen mit einem großen Starterfeld zu rechnen.

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