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ORM: ARBÖ-Rallye

Die Erfolgsmannschaft

Der „aufgelegte Elfer“ für Teamchef Baumschlager, der grandiose dritte Platz für Rookie Brugger, dazu tolle Zeiten von Saibel und Lategan.

Foto: Markus Oberlaender/GEPA

Für Raimund Baumschlager scheint es keine Grenzen zu geben. Mit einem Start-Ziel-Sieg bei der 40. Auflage der ARBÖ Rallye erhörte er seine eigene Rekordmarke auf elf Siege in Admont.

Der bereits seit Weiz feststehende Staatsmeister schuf sich am ersten Tag mit vier Bestzeiten ein Zeitpolster, dass er am Samstag mit einer weiteren aufstockte und dann verwaltete, was ihn aber nicht hinderte auf dem Rundkurs in Hall die Konkurrenz mit seinem BRR Skoda S 2000 noch einmal so richtig in Grund und Boden zu fahren: „Mir taugt die Prüfung sehr, sie ist wahnsinnig schwierig. Da kannst du viel gewinnen aber es kann auch schnell danebengehen.“

Mit einem Vorsprung von 1:00,5 Minuten holten Baumschlager und sein Kopilot Thomas Zeltner mit 7 von 16 möglichen Bestzeiten den 11. Sieg bei der ARBÖ Rallye. Zum ersten Mal hatte Baumschlager 1992 in Admont gewonnen. „Wir freuen uns sehr, weil es gar nicht so einfach war die Rallye mit so deutlichem Abstand zu gewinnen. Hoffentlich war es nicht das letzte Mal.“

Für große Freude im BRR Team sorgte der 3. Platz von Christoph Brugger mit Beifahrer Klaus Wicha. Der 17-jährige hatte sich am zweiten Tag hinter seinem Teamkollegen Mario Saibel positioniert. Als dieser nach einer Serie von vier Bestzeiten auf dem Rundkurs in Hall eine Runde zu viel absolvierte (Saibel: „Es war mein Fehler ich habe der Ansage meiner Kopilotin nicht zugehört“) rutschte Brugger auf den Podiumsplatz vor. Auf der letzten Prüfung war dann endgültig Endstation.

Am Ende zog Baumschlager auch als BRR Teamchef zufrieden Bilanz: „Das Team hat super gearbeitet und eine Nachtschicht eingelegt, um das Auto von Henk Lategan wieder auf die Räder zu bringen, damit er weiter Erfahrung auf Asphalt sammeln konnte. Auf Schotter ist er bereits top, auf Asphalt muss er noch viel lernen, das geht nicht mit der Brechstange, das haben ihm die Verhältnisse am Freitag gezeigt.“

Der BRR Chef zu seinen weiteren Fahrern: „Mario hat mich sehr überrascht wie schnell er sich an den Skoda Fabia angepasst hat. Er hat gewaltig hingehalten und Sachen heraus gezaubert, dass ich mich gefragt hab, wie das geht!“ Besonders freute Baumschlager die Vorstellung von Brugger: „So ein Einstieg in eine Meisterschaft war noch nicht da! Chris ist gewaltig gefahren. Klaus als alter Hase auf dem Beifahrersitz hat da auch seinen Anteil.“

Der Erfolg des BRR Teams in Admont spiegelt sich nicht nur im ersten und dritten Platz wider sondern auch in den Prüfungsbestzeiten: Von 16 gingen 12 an die Skoda Fabia S 2000 Flotte von BRR.

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