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ORM: ARBÖ-Rallye

Glückliche Quertreiber

Manfred und Claudia Hinterreiter konnten bei der Arbö-Rallye die Fans mit den Drifteinlagen ihres Mercedes 190 begeistern.

Foto: Harald Illmer

Wenn von den Austrian Rallye Legends oder Slowly Sideways die Rede ist, dann liegt die Betonung bei Sideways. Bei all den Attraktionen, die hier im Rahmen der Arbö-Rallye geboten wurden, wurde kaum einer diesem Motto so sehr gerecht wie Manfred Hinterreiter, der seinen Mercedes 190 auf unvergleichliche Weise über die äußerst selektiven Strecken trieb. Wieder mit dabei war Ehefrau Claudia, die die ganze Hetz als Copilotin erfreut mitmachte. Man muss sagen: Solche Stimmungsmacher sind bei den Rallyes mittlerweile sehr selten geworden – bedauerlicherweise.

Auch bei Manfred und Claudia Hinterreiter war die Stimmung perfekt, zumal bei diesem Probelauf technisch weitgehend alles einwandfrei gelaufen ist. Schwierigkeiten gab es nur einmal kurz wegen eines lockeren Differentials, und die Reifen waren nach dem Samstag-Mittag schon ziemlich am Ende. Nebenbei wurde schon auf der ersten Prüfung ein Holzstock gefällt, der zur Streckenbegrenzung an einem Rechtsabzweig aufgestellt worden war. Szenen, die man vor allem von der Jänner-Rallye kennt…

Es war das erste Mal, dass Manfred Hinterreiter die Arbö-Rallye unter die Räder genommen hatte, und letztendlich hätte er im Nachhinein schon vor 40 Jahren einen Rallyewagen angemietet, wenn er gewusst hätte, wie traumhaft ihm vor allem die Strecken im Gebiet Admont gefallen sollten. Speziell der Rundkurs Hall hatte ihm sehr zugesagt. Nach eigenen Bekundungen wäre er dort am liebsten gar nicht mehr hinausgefahren.

Man konnte als Rallye-Besucher sehr gut beobachten, wie viel Spaß die Aktion Manfred und Claudia Hinterreiter gemacht hatte – ein guter Vorgeschmack auf die nächste Veranstaltung, die dann wieder im Rahmen des Wettbewerbes stattfinden soll: Höchstwahrscheinlich wird es die Jänner-Rallye 2014 sein.

Fazit: Manfred und Claudia Hinterreiter erwiesen sich mit ihrem Mercedes 190 2,3 E 16V als würdige Repräsentanten des Rallye Club Perg, womit sie ein wenig auch für den Ausfall von Christof Klausner entschädigen konnten, der ja ebenfalls als große Attraktion gilt.

Man darf sich wirklich schon auf die nächsten Einsätze des „DTM“-Mercedes freuen, der auch aufgrund seiner markanten schwarz-weißen Lackierung auffällt. Denn auch die werden mit Sicherheit wieder ein echter Tanz zwischen den Streckenbegrenzungen werden.

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