Rallye

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

ORM: Schneebergland-Rallye

Harrach nützt die Vormittagsprüfungen

Beppo Harrach führt 10,5 Sekunden vor Raimund Baumschlager, Gerwald Grössing auf Platz drei. Michael Böhm führt in der 2WD.

Foto: Bezirksblätter

Bei besten äußeren Bedingungen (Sonnenschein, aber kühl) wurde heute Früh die Schneebergland-Rallye 2013 in Rohr im Gebirge gestartet. Der fünfte Staatsmeisterschaftslauf, der erstmals an nur einem Tag über die Bühne geht, war von Beginn weg vom Duell Raimund Baumschlager (Skoda S2000) gegen Beppo Harrach (Mitsubishi Evo IX R4) geprägt. In Schlagdistanz, aber trotzdem nie so ganz vorne dabei, mischte auch noch Schneebergland-Hausherr Gerwald Grössing (Mitsubishi Evo IX R4)mit.

Den Alleingang des Trios dokumentiert der bemerkenswerte Vorsprung auf den Rest des 32-Teilnehmer-Feldes. Nach bisher fünf von insgesamt 14 absolvierten Sonderprüfungen liegt der Viertplatzierte Kris Rosenberger im VW Polo S2000 bereits 1,14 Minuten zurück.

Vorne hat Beppo Harrach 10,5 Sekunden auf Verfolger Baumschlager gut. Dass es nicht mehr ist, „verdankt“ der Niederösterreicher einem Frühstart in die vierte Sonderprüfung (Kalte Kuchl – Tiefenthal). „Auf SP 3 ist uns die Kupplung durchgebrannt. Deshalb habe ich das Auto zum Start in die nächste Prüfung rollen lassen müssen“, erklärte Harrach.

Ärgerlich, denn das Missgeschick brachte ihm zehn Strafsekunden ein. Raimund Baumschlager lässt der Rückstand kalt. „Das ist ein Ergebnis, das ich erwartet habe. Unsere Zeit kommt am Nachmittag.“ Gerwald Grössing klagte über ein defektes Uniball-Gelenk an seinem Mitsubishi. „Das hat uns auf SP 5 leider einiges an Zeit gekostet.“ Und auch Kris Rosenberger war nicht ohne Probleme unterwegs. „Die Rallye hat denkbar ungünstig für uns begonnen. Ein schleichender Patschen schon auf der ersten Prüfung hat uns gleich einmal 15 Sekunden eingebracht.“

In der Division II liegt Michael Böhm (Suzuki Swift 1600) klar vor seinem Konkurrenten Peter Ebner (Citroen DS3). Zeitweise konnte der Niederösterreicher sogar mit den Großen mithalten, wie ein dritter Platz auf SP 5 beweist.

Im Rallye-Pokal der OSK führt in der Division P2 Markus Rempelsberger (Mitsibishi Evo VI) vor Friedrich Poiss (Mitsubishi Evo VII). Spitzenreiter in der Division P3 ist der älteste Rallyefahrer der Welt, Kurt Adam (77) aus Vorarlberg (Opel Kadett).

Die Führung in der Historischen Staatsmeisterschaft hat momentan überraschend Oskar Hebenstreit (Ford Escort RS 2000) inne. Der in der Meisterschaft führende Johannes Huber (Porsche 911) weist bereits fast 40 Sekunden Rückstand auf. Im Historischen Rallye-Pokal liegt erwartungsgemäß Kurt Göttlicher (Ford Sierra Cosworth) vor Willi Polesznig (Porsche 911) vorne.


Schneebergland-Rallye 2013, Zwischenstand nach 5 von 14 SP:
1. Beppo Harrach/Leopold Welsersheimb A/A Mitsubishi Evo IX R4 23:13,5 Min
2. Raimund Baumschlager/Klaus Wicha A/D Skoda Fabia S20002 +10,5 Sek
3. Gerwald Grössing/Siegfried Schwarz A/A Mitsubishi Evo IX R4 +27,6 Sek
4. Kris Rosenberger/Tina Maria Monego A/A VW Polo S2000 +1:14,0 Min
5. Michael Böhm/Katrin Becker A/D Suzuki Swift 1600 +1:17,2 Min
6. Sandor Olle/Tina Szasz Ung/Ung Ford Fiesta S2000 +1:59,0 Min
7. Peter Ebner/Gerald Winter A/A Citroen DS 3 +2:03,7 Min
8. Walter Mayer/Benedikt Hofmann A/A Subaru Impreza R4 +2:12,8 Min
9. Martin Kalteis/Günter Lang A/A Mitsubishi Evo VII +2:16,4 Min
10. Attila Rongits/Laszlo Hannus Ung/Ung Mitsubishi Evo IX +2:38,6 Min

Stimmen nach SP 7 Stimmen nach SP 7 Lokalaugenschein der Sonderprüfungen Lokalaugenschein der Sonderprüfungen

Ähnliche Themen:

ORM: Schneebergland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel

Ein moderner Ländler

Subaru XV Hybrid - schon gefahren

Ein Subaru XV mit Boxermotor, der den verschärften CO2-Emissionswerten gerecht wird, sollte es werden. Heraus gekommen ist der Subaru XV e-Boxer, ein Mildhybrid.

Der Renault 16 war ein Meilenstein für den französischen Automobilhersteller, mit innovativen Innenraumlösungen stellte er viele Mitbewerber in den Schatten.

Carmelo Ezpeleta gibt zu, dass er schon froh wäre, wenn 2020 zehn MotoGP-Rennen zustandekommen würden - komplette Absage der Saison sei nicht ausgeschlossen.

Die Frage ist im wahrsten Wortsinn spannend: Wie weit schafft man es in 24 Stunden auf einem Elektromotorrad? Und wer hat sie beantwortet? Ein Schweizer!