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ORM: Wechselland-Rallye

Mit der Präzision eines Uhrwerks zum Sieg

Start-Ziel-Sieg für Michael Böhm und Katrin Becker. Sie holen bei der Wechselland-Rallye Platz eins in der Division II und die alleinige Meisterschaftsführung.

Foto: Daniel Fessl/www.motorline.cc

„Uns ist hier wirklich alles aufgegangen, was wir uns vorgenommen haben.“

So kurz und einfach kann eine Erklärung für einen Sieg sein, wenn - wie gesagt - alles passt. Michael Böhm und Katrin Becker ging dieser Satz nach der Wechselland-Rallye recht locker von den Lippen.

Das Suzuki-Duo feierte in Pinggau einen Start-Ziel-Sieg und erntete damit den Lohn für zwei fehlerlose Tage. „So leicht, wie es ausgeschaut hat, war es aber nicht“, erklärte Michael Böhm im Ziel.

„Das Wetter hier macht mich wahnsinnig. Ständig muss man auf einen Umschwung von Trocken auf Nass vorbereitet sein. Da musst du fast mehr Energie für deine meteorologischen Fähigkeiten aufwenden als für die fahrerischen.“ Vom großen Guss freilich blieben die zwei verschont. Becker:

„Gott sei Dank, denn als am Freitag der Hagel eingesetzt hat, waren wir schon im Ziel.“ Worin Michael Böhm einen Puzzlestein sah für die Verteidigung seines 2-WD-Vorjahrssieges und den hervorragenden sechsten Gesamtplatz im Wechselgebiet. „Der Freitag ist für uns hier noch nie gut gelaufen, heuer aber schon. Wir sind als Führende in den zweiten Tag gegangen. Das war schon ein gutes Zeichen.“

Dass der Suzuki Swift Super 1600 lief wie das berühmte Schweizer Uhrwerk trug sein bedeutsames Übriges zum Erfolg bei. Dass mit Max Zellhofer und Achim Mörtl zwei Hauptkonkurrenten um den Sieg vorzeitig ausfielen, ein weiteres. Böhm: „Es tut mir leid für die beiden, denn ein Sieg im direkten Duell hätte natürlich noch besser geschmeckt. Wenngleich ich aber zum Zeitpunkt ihres Ausfalls auch schon relativ klar vorne war.“

Mit dem glasklaren Triumph in Pinggau (57 Sekunden vor dem Kärntner Peter Ebner) übernahm Michael Böhm nunmehr die alleinige Führung in der 2-WD-Wertung, die er zuvor ex aequo mit Ebner innehatte.

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