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Unwetter stoppte Wollinger

Ein unglückliches Ende nahm die Weiz-Rallye für Lokalmatador Daniel Wollinger (Opel Adam R2) und seinen Co-Piloten Bernhard Holzer.

Fotos: Rieger

Mit großen Erwartungen war man in die Heimrallye gegangen, und die vielen Fans drückten dem schnellen Laßnitzthaler ganz fest die Daumen – aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!

Am Freitag und Samstag Vormittag war alles perfekt, das Auto lief sensationell, man pendelte zwischen Rang 7 und 8 im Gesamtklassement, führte die Klassenwertung souverän an und war auf einem sicheren zweiten Platz in der Division 2 – trotz einer Strafe über 2:20 Minuten wegen Zeitüberschreitung in der zwölften Sonderprüfung war man weiter im Plansoll und holte die verlorene Zeit gegenüber den direkten Konkurrenten kontinuierlich auf.

Doch dann wurde dem Team auf SP 15 ein schweres Unwetter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel zum Verhängnis. Auf dem Weg zur drittbesten Zeit bekam das Auto 100 Meter vor dem Ziel durch zentimeterhohes Wasser plötzlich Aquaplaning. "Ich versuchte noch gegenzulenken, es war aber nichts mehr zu machen, wir schlugen brachial mit dem Heck in einen Baum, damit war die Rallye gelaufen", so ein enttäuschter Daniel Wollinger. Fahrer und Beifahrer blieben bis auf ein paar blaue Flecken und Prellungen unverletzt, der Adam R2 aber wurde beim Anprall schwer beschädigt.

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