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Saibel möchte Serie fortsetzen

Die Weiz-Rallye und Mario Saibel - das ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Im Vorjahr feierte er dort seine Premiere im Fabia S2000.

Fotos: Harald Illmer, Robert May

2013 beendete Saibel in der Oststeiermark seine neun Monate dauernde Rallye-Abstinenz im Škoda des BRR-Teams – und auch heuer geben der Wiener und seine Co-Pilotin Ursula Mayrhofer beim sechsten Staatsmeisterschaft ein Mini-Comeback: Schließlich ließ der Tabellenzweite hinter Fast-schon-Titelverteidiger Raimund Baumschlager zuletzt die Schneeberg-Rallye in Niederösterreich aus. Dass Saibel dennoch mit 59 Punkten "best of the rest" ist – noch vor Topleuten wie Gerwald Grössing, Hannes Danzinger, Hermann Neubauer und Chris Brugger – ist Ausdruck seiner Konstanz: In allen Rallyes, die der Škoda-Pilot in der Saison 2014 bestritten hat, stand er am Ende auf dem Podium.

Diese Serie will der 40jährige Unternehmer aus Wien auch auf den insgesamt 202,2 Sonderprüfungskilometern rund um Weiz nicht abreißen lassen. "Ich bin natürlich froh, dass ich trotz einer Rallye weniger immer noch recht sicher auf Rang zwei in der Meisterschaft liege. Zu diesem Zeitpunkt der Saison kann mein Ziel deshalb nur der Vizemeistertitel hinter Raimund Baumsschlager sein", ist sich Mario Saibel seiner großen Chance bewusst.

Doch anstatt zu taktieren oder voll anzugreifen, lautet sein Motto in der Oststeiermark: keine Fehler. "Ich möchte bei dieser Rallye die Fehler des Vorjahres vermeiden. Der Speed mit dem Škoda ist mittlerweile okay, wir müssen aber abwarten, wie sich die lange Pause auswirkt. Der Kampf ums Podium wird aber sicher hart, schließlich stehen die gleichen starken Jungs am Start wie schon bei den bisherigen Rallyes in diesem Jahr."

Vergangenes Wochenende noch beim Finale des Tennisturniers von Kitzbühel beim Daumendrücken für Dominic Thiem mit dabei, nimmt Saibel in Hinblick auf seine letztjährige Weiz-Rallye auch Tennisanleihen, wenn er meint: "Als Fünfter vom Vorjahr habe nicht viele Punkte zu verteidigen, damals habe ich mir bei meinem ersten Einsatz im Škoda Fabia S2000 noch sehr schwer getan. Dieses Jahr sollte das natürlich besser laufen."

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