
ORM: Rebenland-Rallye | 02.04.2015
Kalteis: Plansoll erfüllt ...
Mit neuer Stärke trat das Team rund um Martin Kalteis mit dem wiederaufgebauten Mitsubishi Lancer Evo VII bei der Rebenland-Rallye an.
Fotos: Walter Vogler
Der bei der Weiz-Rallye im vergangen Jahr nachhaltig zerstörte Mitsubishi Lancer Evo VII wurde wieder aufgebaut und erstrahlte in neuem Glanz. Nachdem die Homologation des Autos endgültig abgelaufen war, hieß es: Abschied nehmen von der Klasse RC2 und Umstieg in die Gruppe H.
Etwas nervös zeigte sich Martin Kalteis (mit Co-Pilot Günter Lang) aufgrund der letzten Rallyeereignisse, der daraus resultierenden Motorsportpause und der vor dem Start herrschenden Wetterbedingungen. Der anhaltende Regen und der beim Cutten herausgefahrene Splitt sorgten am ersten Tag für tückische Fahrbahnverhältnisse, denen bereits auf der ersten Sonderprüfung acht Fahrzeuge zum Opfer fielen.
Die Taktik, sich langsam wieder an den Evo zu gewöhnen und wieder Vertrauen in den Schrieb zu finden, machte sich so für das Team Rallye ABST bezahlt, und man beendete den Freitag – nach einem kurzen Ausflug in die einer Links 4 benachbarten Wiese auf der letzten SP des Tages – auf dem 13. Gesamtrang und der Führung in der Gruppe H mit 52 Sekunden Vorsprung.
Tag 2 zeigte sich dann wettertechnisch von der freundlicheren Seite, und die Regenreifen konnten durch Rallyeslicks ersetzt werden, was die Fahrfreude erheblich steigerte. Mit jedem gefahrenen Kilometer kehrte das Vertrauen mehr und mehr zurück. Aus der Gruppe H drohte keine unmittelbare Gefahr mehr. Lediglich die Technik und ein selbstverschuldeter Fehler konnten ein gutes Resultat noch verhindern.
Doch weder Material noch Konzentration des Fahrerduos zeigten an diesem Wochenende irgendwelche Schwächen, und so konnten am Ende der Sieg in der Gruppe H und der zehnte Gesamtplatz gefeiert werden. Dies bedeutet gleichzeitige die Meisterschaftsführung in der Gruppe H. Einziger Wermutstropfen waren die beiden R2-Fahrzeuge, gegen die es sich den ganzen Tag zu wehren galt und die sich in der Gesamtwertung noch auf der allerletzten SP am Mitsubishi vorbeischoben.