RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Rebenland-Rallye Kalteis, Lang, Mitsubishi Lancer Evo VII, Rebenland-Rallye 2015

Kalteis: Plansoll erfüllt ...

Mit neuer Stärke trat das Team rund um Martin Kalteis mit dem wiederaufgebauten Mitsubishi Lancer Evo VII bei der Rebenland-Rallye an.

Fotos: Walter Vogler

Der bei der Weiz-Rallye im vergangen Jahr nachhaltig zerstörte Mitsubishi Lancer Evo VII wurde wieder aufgebaut und erstrahlte in neuem Glanz. Nachdem die Homologation des Autos endgültig abgelaufen war, hieß es: Abschied nehmen von der Klasse RC2 und Umstieg in die Gruppe H.

Etwas nervös zeigte sich Martin Kalteis (mit Co-Pilot Günter Lang) aufgrund der letzten Rallyeereignisse, der daraus resultierenden Motorsportpause und der vor dem Start herrschenden Wetterbedingungen. Der anhaltende Regen und der beim Cutten herausgefahrene Splitt sorgten am ersten Tag für tückische Fahrbahnverhältnisse, denen bereits auf der ersten Sonderprüfung acht Fahrzeuge zum Opfer fielen.

Die Taktik, sich langsam wieder an den Evo zu gewöhnen und wieder Vertrauen in den Schrieb zu finden, machte sich so für das Team Rallye ABST bezahlt, und man beendete den Freitag – nach einem kurzen Ausflug in die einer Links 4 benachbarten Wiese auf der letzten SP des Tages – auf dem 13. Gesamtrang und der Führung in der Gruppe H mit 52 Sekunden Vorsprung.

Tag 2 zeigte sich dann wettertechnisch von der freundlicheren Seite, und die Regenreifen konnten durch Rallyeslicks ersetzt werden, was die Fahrfreude erheblich steigerte. Mit jedem gefahrenen Kilometer kehrte das Vertrauen mehr und mehr zurück. Aus der Gruppe H drohte keine unmittelbare Gefahr mehr. Lediglich die Technik und ein selbstverschuldeter Fehler konnten ein gutes Resultat noch verhindern.

Doch weder Material noch Konzentration des Fahrerduos zeigten an diesem Wochenende irgendwelche Schwächen, und so konnten am Ende der Sieg in der Gruppe H und der zehnte Gesamtplatz gefeiert werden. Dies bedeutet gleichzeitige die Meisterschaftsführung in der Gruppe H. Einziger Wermutstropfen waren die beiden R2-Fahrzeuge, gegen die es sich den ganzen Tag zu wehren galt und die sich in der Gesamtwertung noch auf der allerletzten SP am Mitsubishi vorbeischoben.

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Rebenland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ORM/ARC, ET König Rallye: Nach SP10

Alles beim Alten an der Spitze

Toyota-Pilot Hermann Neubauer hält bei der ET KÖNIG Rallye im Raum Judenburg nach wie vor die Führung / Sekunden-Duelle um Platz drei und in der ORM 2 (Foto zeigt Günther Knobloch, der knapp vor Christoph Zellhofer die ORM2 anführt)

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ORM/ARC, ET König Rallye: Bericht

Hermann Neubauer als „Lonely Boy“ an der Spitze

Der Sieger der ET KÖNIG Rallye 2026 powered by Peter Hopf Erdbau ließ nie Zweifel an seinem Erfolg aufkommen / Mehr als Platz zwei für Michael Lengauer und Platz drei für Luca Waldherr ließ der Toyota-Pilot nicht zu

ARC, ET König Rallye: Bericht Zellhofer

Christoph Zellhofer bremste seine Gegner aus

Der Niederösterreicher hielt mit einem Triumph bei der ET KÖNIG Rallye im Murtal seine Titelchance in der ORM 2 am Leben / Auf dem Stadtkurs durch Judenburg stellte er im Suzuki Swift ZMX die Weiche auf Sieg

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.