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ORM: Weiz-Rallye

Abflug auf SP6 nach sensationeller 2WD-Premiere

Kein Glück im stark besetzten 2WD-Feld hatte das Duo Knobloch/Rausch bei der Premiere ihres DS3R3-Max bei der Rallye-Weiz.

Fotos: Matthias Österreicher

Der Grazer Günther Knobloch hat gemeinsam mit Co-Jürgen Rausch die Rallye Weiz für die  Premiere des DS3R3-MAX ausgesucht – eine Rallye, die durch die Teilnahme des Ex Welt- und Europameisters Andreas Aigner und die Top-Piloten des deutsche DS3-Cup´s mit dem stärksten 2-WD Starterfeld der bisherigen ÖRM-Saison aufwarten konnte. Mit nur rund 30 Testkilometern Erfahrung startete das Team Knobloch/Rausch in die erste gemeinsame Rallye, nach drei Starts in der Rallye Challenge und einem ÖRM Start letztes Jahr in Weiz Knobloch´s fünfte Rallye Gesamt. 

Erwartungsgemäß gab Andreas Aigner von Beginn an die Pace im 2WD-Starterfeld vor – erster Verfolger nach zwei Sonderprüfungen war aber nicht wie von vielen erwartet von Seriensieger Michael Böhm, sondern vom Sieger der deutschen Citroen Trophy 2015, Philipp Knof und Knobloch. Dahinter folgt Böhm und der deutsche DS3-Pilot Pusch. Bereits in SP drei und vier änderte sich aber alles – Andreas Aigner viel mit Bremsdefekt in SP3 aus, Knof mit Getriebeproblemen in SP4.  Nachdem Knobloch/Rausch in den ersten drei Sonderprüfungen des Tages ihren Vorsprung auf das Staatsmeisterduo der letzten beiden Jahre - Böhm/Becker - auf über 10 Sekunden ausbauen konnte, mussten Sie in SP4 einen Zeitverlust von rund 15 Sekunden hinnehmen, als ein langsamere Pilot direkt vor den nach SP3 zweitplatzierten Duo Knobloch/Rausch in den Rundkurs gestartet wurde. 

Knobloch: „Obwohl die Nachlässigkeit des Starters beim Rundkurs Anger natürlich sehr ärgerlich war, hat nach Tag eins natürlich die Freude über unsere Performance überwogen. Dass wir vom Start weg gleich über die ersten drei SP´s schneller als der 2-WD Staatsmeister der letzten beiden Jahre sein würden, konnten wir wirklich nicht erwarten. Noch mehr hat mich jedoch überrascht, dass wir  auf Andreas Aigner – Rallye- Europameister aus 2013 und Weltmeister aus 2008 – bis zu seinem Ausfall (Bremsdefekt) nur 6/10tel Sekunden pro Kilometer verloren haben. Damit war unsere wichtigste Frage – ob wir mit dem DS3R3-MAX in der ÖRM siegfähig sein könnten, denke ich geklärt." 

Das Team Knobloch/Rausch startet in der 2WD-Staatsmeisterschaftswertung auf Platz zwei mit 3,2 Sekunden Rückstand auf das Duo Böhm/Becker in Tag zwei, musste nach einem Ausrutscher in SP6 die Rallye jedoch leider vorzeitig beenden. 

Knobloch: „Der Fehler geht so und so voll auf meine Kappe – es war mein erster in fünf Rallyes, irgendwann passiert so was vermutlich einfach mal. Mein Schrieb war an der Stelle leider nicht präzise, zu dem habe ich die Linie nicht perfekt gewählt – bei dem Tempo keine gute Kombination. Es tut mir Leid für mein Team, meinen Co und alle die am Erfolg mitgearbeitet haben, sie haben alle einen perfekten Job gemacht."

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