RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Weiz-Rallye

ORM-Rallye als ERC-Test

Hermann Neubauer dreht der ORM weiterhin den Rücken zu – die Weiz-Rallye jedoch bestreitet er als Test für den großen ERC-Einsatz bei der Barum-Rallye.

Foto: Daniel Fessl

Nach der Sprit-Farce vor der Wechselland Rallye hat Hermann Neubauer klargemacht, dass er auf absehbare Zeit nicht mehr in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft dabei sein wird. Daran hat sich nichts geändert – und doch wird er am 07. und 08. August 2015 bei der Rallye Weiz am Start stehen.

Der Grund dafür ist recht einfach erklärt, wie Hermann Neubauer erläutert: „Ganz abgesehen davon, dass die Veranstaltung in Weiz eine absolut sensationelle Rallye mit perfekter Organisation und wunderschönen, anspruchsvollen Sonderprüfungen ist, habe ich im Raum Weiz jemanden, der mich seit Jahren persönlich unterstützt. Der hat mich nun gebeten zu starten, und das kann ich einfach nicht ausschlagen. Zudem fällt die Rallye mit ihrem Termin so günstig, dass sie die perfekte Vorbereitung auf die Barum Czech Rally Zlin Ende August darstellt.“

Der Einsatz beim siebenten Lauf zum European Rallye Championship („ERC“), steht nämlich als nächster großer Einsatz im Fokus von Hermann Neubauer und seinem Co-Piloten Bernhard Ettel, die dort wie da mit dem bewährten, von ZM Racing vorbereiteten, Ford Fiesta S2000 antreten. Der Salzburger Youngster freut sich auf den Test unter Rennbedingungen: „Ich habe ja gute Erinnerungen an die Rallye Weiz, wo ich meinen ersten Einsatz mit einem S2000 Fahrzeug bestritten habe.“

Das Programm, das Hermann Neubauer abspulen will, ist allerdings äußerst umfangreich und richtig harte Arbeit: „Der Untergrund bei der Rallye Weiz ist zwar besser als bei der Barum Rallye, aber die Geschwindigkeiten sind ähnlich hoch, es gibt viele mittelschnelle und schnelle Kurven, Waldpassagen wechseln mit offenem Gelände ab. Wir haben verschiedenste Set-Up-Varianten vorbereitet, die wir alle durchprobieren werden, wir haben das ERC-Reifenmaterial mit und müssen speziell damit noch viel lernen – schon kleinste Unterschiede beim Reifendruck können einen riesengroßen Unterschied machen.“

Auf die Gesamtwertung, Sonderprüfungszeiten oder seine Mitbewerber wird er dabei nicht schauen: „Wir fahren unsere eigene Rallye beziehungsweise unseren eigenen Test. Das Ergebnis ist völlig zweitrangig, wir wollen Kilometer sammeln und möglichst viele Sachen ausprobieren. Wir fahren deshalb auch mit Seriensprit, weil die Zusatzkosten bei einem Testeinsatz nicht dafürstehen. Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht genügend Hafer für unser Rennpferd hätten, ganz im Gegenteil. Wir haben immerhin genug Hafer, um in Österreich zu testen und auf der internationalen Bühne der Rallye-Europameisterschaft zu starten...“

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Weiz-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Comeback für 2027 geplant

Kalle Rovanperä wieder fahrtauglich

Überraschend tauchte Kalle Rovanperä bei der Rallye Estland auf: Dort sprach der zweimalige Weltmeister erstmals über seine Genesung und seine Zukunftspläne

WRC Estland: Bericht Keferböck

Wieder maximale Ausbeute im WRC Masters Cup

Auf den selektiven, zum Teil irrwitzigen Schotter-Prüfungen der Rally Estonia konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor ihren dritten Sieg im WRC Masters Cup einfahren und damit die Tabellenführung weiter ausbauen.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Neulinger

Fünfter Sieg in Folge – Titelverteidigung fixiert!

Marcel Neulinger / Jakob Ruhsam triumphierten auch bei der Rallye Weiz und sicherten sich mit dem fünften Saisonsieg in Folge vorzeitig den Titel in der TEC7 ORM3 und der RP-TOOLS Junioren Rallye Staatsmeisterschaft 2026!

EHRC/ORM/ARC, Weiz: Nach SP7

Wagner out - alles klar an der Spitze

Hermann Neubauer steht vor seinem sechsten Sieg in Weiz / Ein Ausfall des Staatsmeisters eröffnet seinen Verfolgern Titelchancen / Jari-Matti Latvala lässt seinen Toyota Celica in der EHRC fliegen

In der nationalen Historischen Staatsmeisterschaft bzw. HRM Classics sind prinzipiell alle Teilnehmer der FIA EHRC (mit den Superstars Jari-Matti Latvala und Francois Delecour) punkteberechtigt. Die einheimischen historischen Piloten tragen prominente Namen und sind auch in der EHRC vertreten durch den fünffachen Europameister Karl Wagner..