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ORM: Rebenland-Rallye

Der Club zeigte sich von seiner besten Seite

Der Rallye Club Perg war in Leutschach mit Saibel-Copilotin Ursula Mayrhofer, Gerald Rigler und Lokalmatador Bernd Gebetsberger vertreten.

Text: Rally Club Perg
Foto: Marco Mayrhofer

Der Wiener Mario Saibel griff erstmals nach gut einem halben Jahr mit seinem Skoda Fabia S2000 wieder ins Geschehen ein. Mit an Bord wie gewohnt seine Rallye Club Perg Copilotin Ursula Mayrhofer, welche zuletzt im August vergangenen Jahres im Cockpit von Saibel platzgenommen hat.

Nichts desto trotz ging die Rallye besser los als nach der langen Fahr-Pause erwartet, die gewohnt perfekte Zusammenarbeit zw. Saibel und Mayerhofer hat sich sofort wieder eingestellt. So wurde Tag 1 am dritten Gesamtplatz beendet.

Bei schönem Wetter und damit bedeutend besseren Bedingungen als am Freitag geht der Samstag gleich mit zwei drittschnellsten und einer Sonderprüfungsbestzeit los. Im weiteren Verlauf des Tages verschätzt man sich jedoch bei der Reifenwahl, weshalb das spannende Duell um Gesamtplatz 3 mit dem deutschen Jung-Talent Fabian Kreim knapp für den deutschen entschieden wird. Nach der langen Cockpit-Abstinenz dennoch ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis, zumal neben Platz 3 in der ÖM Wertung auch ein Punkt in der Powerstage mitgenommen werden kann, was für die Mission Verteidigung des Vizemeister-Titels ein gelungener Start ist.

Ebenfalls sehr zufrieden sind Gerald Rigler und sein Copilot Martin Roßgatterer, welche bei ihrem erst zweiten Einsatz mit ihrem Peugeot 207 S2000 mit dem 6. Gesamtplatz mehr als zufrieden sind. Neben schwierigen Bedingungen am Freitag, wo die Sonderprüfungen teils mit Schlamm bedeckt waren, wodurch man die Ideallinie nur erahnen konnte, hatte man auch mit einem recht nervösen Heck des Peugeot zu kämpfen.

Entsprechende Änderungen am Setup haben sich so gut ausgewirkt, dass auf der 3. Sonderprüfung die 4. Gesamt-Zeit erreicht werden konnte. Auch am Samstag konnte das Rigler Racing Team wieder viel über das neue Auto und die Reifenwahl lernen, was derzeit auch im Vordergrund steht um möglichst bald konkurrenzfähig zu werden. Einerseits hatte Rigler diesmal kein besonders gutes Händchen was die Reifenwahl betraf, zudem haben sich ein paar kleine Fahrfehler eingeschlichen welche zusätzlich Zeit kosteten. „Die Zielankunft war unser erklärtes Ziel. Wir haben wieder viel gelernt und Platz 6 motiviert natürlich irrsinnig für die weitere Saison und zeigt, dass wir uns richtig entwickeln“, berichtet Rigler.

Bernd Gebetsberger, welcher seine Wurzeln in der Nähe von Leutschach hat, lies es sich natürlich nicht nehmen, wieder bei seiner quasi Heim-Rallye zu starten. Speziell am ersten Tag auf den erwähnt schlammigen Sonderprüfungen zeigten er und seine Copilotin Daniela Reiterer ihr Können auf und verwiesen bedeutend modernere Fahrzeuge, teils auch Allrad-getriebene in die Schranken.

Auf der 4. Samstagsprüfung kam jedoch das jähe Ende, als am Golf 2 GTI eine Antriebswelle brach und das Fahrzeug abgestellt werden musste. Ein bekannter Umstand, da im Vorjahr, sogar auf derselben Sonderprüfung ebenfalls eine Antriebswelle gebrochen ist, letztes Jahr jedoch die auf der anderen Seite.

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