RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Weiz-Rallye

Knobloch & Klein: 20jähriges Jubiläum

Am 22./23. Juli starten Günther Knobloch und Marko Klein im Rahmen der Weiz-Rallye in den dritten Lauf des M1 Rallye Masters 2016.

Bildquelle: Team

Am 22./23. Juli findet im Rahmen der Weiz-Rallye der dritte Lauf des M1 Rallye Masters statt. Neben Günther Knobloch (mit Co-Pilot Jürgen Rausch) setzt sein Team diesmal auch ein zweites Auto ein, was ein spannendes Rallyecomeback mit sich ermöglicht, denn die Fahrerpaarung heißt Marko Klein und Markus Intichar. Das Duo Klein/Intichar hat bereits eine gemeinsame Rallyevergangenheit – im Jahr 2005 konnten sie den Suzuki Ignis Cup für sich entscheiden. Nach dem Cupsieg folgten einige weitere Rallye-ÖM-Einsätze, bevor Klein in den Rundstreckenrennsport wechselte. Dort konnte er die BMW 325 und die X-Bow Challenge sowie den Porsche Alpenpokal für sich entscheiden, eher er für ZaWotec auch internationale Erfolge einfahren konnte. Platz vier auf dem Norisring im Rahmen des deutschen Porsche Carerra Cup war das sportliche Highlight des nun im Porsche Sports Cup erfolgreich aktiven Steirers.

Nach fast zehnjähriger Abstinenz vom Rallyesport kehrt der Sportfahrer-Instruktor nun als Gaststarter in die Rallyeszene zurück. "Neben dem sportlichen Reiz, nach zehn Jahren auf der Rundstrecke wieder in einem Rallyeauto zu sitzen, ist es vor allem das neue M1-Reglement, das mich anspricht", meint Marko Klein, der einen Mitsubishi Evo 9 pilotieren wird. "Die Markenvielfalt und die unterschiedlichen Konzepte machen es für die Zuseher noch interessanter, und auch neue Teams können so, aufgrund der halbwegs überschaubaren Kosten, den Weg in den Rallyesport finden." Welche Platzierung erwartet sich Marko Klein? "Eine Prognose wage ich nicht abzugeben, da mein letzter Rallyeeinsatz zehn Jahre zurückliegt, aber ich werde natürlich mein Bestes geben. Hauptsächlich geht es aber um den Spaß am Rallyefahren."

Dabei ist der gemeinsame Start der beiden Steirer keine Premiere: Vor genau 20 Jahren sind beide gemeinsam aufgebrochen, um im deutschen ADAC Junior Cup gegen die deutschsprachige Nachwuchselite im Motorradrennsport anzutreten. Knobloch dazu: "Es freut mich, dass Marko und ich ausgerechnet heuer wieder gemeinsam an einem Wettbewerb teilnehmen. Während ich dem Motorradrennsport 15 Jahre lang treu geblieben bin, hat sich Marko früh dem Automobilrennsport gewidmet. Aktuell bin ich natürlich trotzdem mehr auf das Rallyefahren eingeschossen als Marko, dafür hat er im Gegenzug dazu gesamt gesehen ein Vielfaches an Rennkilometern in den verschiedensten Renn- und Rallyefahrzeugen abgespult. Die sportliche Challenge wird also sicher nicht ausbleiben, besonders freue ich mich aber auf das Jubiläum im Rallyesport und den gemeinsamen Benzinbrüderevent mit Jürgen Rausch, unserem Team, Marko und Markus."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Weiz-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

EHRC/ORM/ARC, Weiz: Nach SP7

Wagner out - alles klar an der Spitze

Hermann Neubauer steht vor seinem sechsten Sieg in Weiz / Ein Ausfall des Staatsmeisters eröffnet seinen Verfolgern Titelchancen / Jari-Matti Latvala lässt seinen Toyota Celica in der EHRC fliegen

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

WRC Estland: Bericht Keferböck

Wieder maximale Ausbeute im WRC Masters Cup

Auf den selektiven, zum Teil irrwitzigen Schotter-Prüfungen der Rally Estonia konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor ihren dritten Sieg im WRC Masters Cup einfahren und damit die Tabellenführung weiter ausbauen.

WRC Estland: K4 holt Maximum

Sami Pajari gelingt erster WRC-Sieg

Nach einer überzeugenden Vorstellung feiert Toyota-Pilot Sami Pajari bei der Rallye Estland 2026 seinen ersten WRC-Sieg - Elfyn Evans baut WM-Führung aus. Auch Keferböck/Minor bauen mit dem Masters-Sieg ihren Vorsprung gehörig aus.

Comeback für 2027 geplant

Kalle Rovanperä wieder fahrtauglich

Überraschend tauchte Kalle Rovanperä bei der Rallye Estland auf: Dort sprach der zweimalige Weltmeister erstmals über seine Genesung und seine Zukunftspläne