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ORM: Lavanttal-Rallye

Göberndorfer zwischen zwei Porsche

Wie bei der Rebenland-Rallye konnte Gert Göberndorfer auch im Lavanttal einen zweiten Platz in der historischen Wertung einfahren.

Fotos: Christa Feichtner

Wie bei der Rebenland-Rallye konnten Gert Göberndorfer und Monika Graber auch bei der Lavanttal-Rallye einen zweiten Platz bei den Historischen einfahren. Gegen die hochkarätige Porsche-Konkurrenz schlug man sich standesgemäß: Kris Rosenberger/Christina Ettel waren zwar uneinholbar, dafür konnte man sich gegen Willi Rabl/Uschi Breineßl problemlos durchsetzen – aber auch beim Publikum konnte das steirische Opel-Duo einmal mehr punkten ...

Mit der Erwartung, auch diesmal wieder einen Podestplatz bei den Historischen an Land ziehen zu können, sind Gert Göberndorfer und Monika Graber zur Lavanttal-Rallye gereist – und diese Erwartung wurde klar bestätigt. Der Verlauf und das Endergebnis des anspruchsvollen Wettbewerbes haben gezeigt, daß das steirische Opel-Team jederzeit für eine Topplatzierung in der Kategorie "alt, aber gut" in Betracht kommt. Dabei ist ihnen natürlich entgegengekommen, dass das etwa 185 PS starke Auto keinerlei Schwierigkeiten gemacht hat.

Bereits zu Beginn der Rallye zeichnete sich das spätere Ergebnis bei den Historischen ab: Kris Rosenberger/Christina Ettel beendeten mit ihrem Porsche die Auftaktprüfung als Erste; 5,5 Sekunden dahinter kamen schon Gert Göberndorfer und Monika Graber mit ihrem Opel Ascona B Sport. An der dritten Stelle lagen Willi Rabl/Uschi Breineßl mit einem weiteren Porsche 911. Danach, auf der zweiten Prüfung (Theklagraben - Vorderlimberg I), gelang es den Steirern sogar, Kris Rosenberger um 12,8 Sekunden zu distanzieren und im Klassement vorübergehend zu überholen. Rosenberger schlug jedoch auf der dritten Prüfung zurück, sodass nur noch 4,8 Sekunden des Vorsprunges übrig blieben.

Die zwischenzeitliche Führung bei den Historischen war dahin, nachdem man auf der vierten Prüfung auf langsamere Kollegen aufgelaufen war. Albert Bellschan von Mildenburg zeigte sich fair und machte umgehend Platz, während Ruggero Ravaglioli mit seinem markanten Ford Mustang GT für das Publikum driftete und Gert Göberndorfer damit blockierte. Es dauerte eine Weile, bis der "Amischlitten" überholt werden konnte – entscheidende Sekunden, vor allem, wenn man gegen einen Kris Rosenberger im Porsche ankämpft. Der erste Tag konnte aber immerhin an der zweiten Stelle bei den Historischen und auf Platz 20 in der Gesamtwertung beendet werden.

Der Samstag war davon gekennzeichnet, dass Kris Rosenberger und Christina Ettel zusehends enteilten; die langen, schnellen Bergaufabschnitte kamen dem Porsche offenbar mehr entgegen als dem Opel. Gleichzeitig gelang es Gert Göberndorfer und Monika Graber aber auch, sich weiterhin von Willi Rabl abzusetzen. Der zweite HRM-Platz wurde die ganze zweite Etappe lang souverän verteidigt, darüber hinaus schafften die Steirer auf der Abschlussprüfung noch eine 14. Gesamtzeit, was auch die Bestzeit in ihrer Wertung bedeutete.

Unterm Strich war es somit eine sehr gelungene Rallye für Gert Göberndorfer und Monika Graber, die dem Heck-weg Motorsport-Team, unter dessen Flagge sie fahren, auch diesmal wieder gerecht wurden. Unterstrichen wurde dadurch auch ihre besondere Liebe zur Lavanttal-Rallye, und so möchte sich das Team beim MSC Lavanttal für die großartige Organisation bedanken. Die Prüfungen waren wie immer außerordentlich schön und anspruchsvoll.

Dass nebenbei Bianca Marina Stampfl an der Seite von Gernot Zeiringer, der den dritten Platz im Opel Adam Cup belegen konnte, auf der hervorragenden zwölften Gesamtposition ins Ziel kam, rundete das tolle Wochenende für das Team ab. Der nächste gemeinsame Einsatz von Gert Göberndorfer und Monika Graber wird die Weiz-Rallye am 21./22. Juli sein. Bei der Wechselland-Rallye wird Graber im Opel Ascona A von Günter Stampfl Platz nehmen. So oder so: Opel-Liebe rostet nicht.

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