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ORM: Škoda Rallye Liezen

Lautstark zum Sieg

Beim vorletzten Lauf der ORM konnten Willi Rabl und seine Copilotin Uschi Breineßl einen klaren Sieg in der historischen Wertung feiern.

Foto: Daniel Fessl

Nachdem sich Willi Rabls größter Konkurrent im Kampf um den Titel der historischen Rallye-Staatsmeisterschaft, Kris Rosenberger, bereits in Weiz den Titel sichern konnte, ging es für das Porsche-Duo bei der Rallye Liezen nur noch darum, den Vizemeistertitel weiter zu festigen. Was mit einem klaren Sieg in der Historic-Staatsmeisterschaft auch bravourös gelang.

Doch zur Spazierfahrt wurde es für den Mauterner und seine Copilotin Uschi Breineßl trotzdem nicht. Die Strecken präsentierten sich extrem rutschig, was zu einigen kleinen „Aha-Momenten“ mit dem Porsche 911 Gruppe 4 führte. „Gleich in der ersten Prüfung haben wir einen Siloballen gestreift und einen Kotflügel beschädigt“, erklärt Rabl sein Hoppala. Mit den Zeiten war man durchaus zufrieden, denn das Porsche-Team konnte die beiden Konkurrenzteams in ihren Ford Escorts deutlich hinter sich lassen. Und auch in der Gesamtwertung lag man in den Top-20.

Doch ein kleines Missgeschick führte zu einer (später) massiven Zeitstrafe. Wie etliche andere Teilnehmer, fuhr Rabl auf der ersten Sonderprüfung gerade über eine Schikane, die offenbar ein Starter vor ihnen „abgeräumt“ hatte. Zunächst sprach der Rallyeleiter eine Strafe von 20 Sekunden aus. Doch aufgrund des Protests eines Teams wurde die Strafe – laut FIA-Reglement - auf insgesamt zwei Minuten erhöht. „Das ist sicher ärgerlich, weil wir in der Gesamtwertung weit nach hinten gespült wurden. Doch auf das Ergebnis der historischen Meisterschaft hat es keine Auswirkungen und im Endeffekt ist es so auch gerecht“, resümiert Rabl.

Ganz besonders freute Rabl, dass die Probleme, die den Porsche 911 bei den letzten Rallyes plagten nun ausgemerzt sind. Und, dass sein Ersatz-Mechanikerteam den 911 perfekt betreute. „Da meine eigentlichen Schrauber diesmal verhindert waren, haben mir zwei Freunde ausgeholfen. Mein Dank gilt deshalb besonders Felix Wagner und meinem Chef Rainer Breineßl, die perfekte Arbeit geleistet haben. Und natürlich auch unserer Köchin Birgit Hofbauer und meinem Teamchef Gerhard Hofbauer, sowie dem gesamten Hofbauer-Team, das wie immer das Auto optimal für die Rallye vorbereitet hat.

Weiter geht’s für Rabl und Breineßl beim großen Saisonfinale der ORM im Waldviertel (9. – 11. November), wo man beim beinahe-Heimspiel versuchen wird, den Vizetitel in trockene Tücher zu bringen.

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