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ORM: Lavanttal-Rallye

Baumschlager kommt mit breiter Brust

Der Fabia-R5-Pilot freut sich auf den zweiten Saisonlauf im Lavanttal – und auf das Zusammentreffen mit seinem Idol Stig Blomqvist.

Ziemlich entspannt und mit großer Vorfreude geht Raimund Baumschlager am Freitag an den Start der Lavanttal-Rallye, der zweiten Station der österreichischen Meisterschaft. "Zum einen, weil mir der Sieg zum Meisterschaftsauftakt im Rebenland extrem viel Auftrieb gegeben hat, zum anderen aber auch, weil die Lavanttal einfach eine großartige Rallye ist", erklärt der Škoda-Fabia-R5-Pilot, der als Meisterschaftsführender nach Kärnten reist.

Neun Mal hat Baumschlager die Rallye im Raum Wolfsberg bereits für sich entschieden, unter anderem im Vorjahr. "Damals hatten wir, trotz des Sieges, ein eigenartiges Gefühl, denn der Fortbestand der Rallye stand auf der Kippe", erinnert sich der Oberösterreicher. Ein Jahr danach geht die traditionsreiche Rallye dank des neugegründeten MSC Lavanttal bereits in die 41. Auflage und in eine sichere Zukunft. "Das ist mehr als positiv für die heimische Rallyeszene, denn 'die Lavanttal' gehört zu den schwierigsten Rallyes im Lande", ist Baumschlager erleichtert und fügt schmunzelnd an: "Außerdem bin ich dort immer gut gefahren."

Bärenstark gefahren ist Baumschlager auch zum Saisonauftakt im Rebenland. Trotz des sensationellen Sieges galt es aber für den Rekordstaatsmeister und seine BRR-Mannschaft, an kleinen Schräubchen zu drehen. "Wir sind in Sachen Fahrwerksabstimmung sicher weiter, als wir es vor der Rebenland waren", erzählt Baumschlager, der im Škoda Fabia R5 wieder mit seinem neuen Co-Pilot Pirmin Winklhofer in die Veranstaltung gehen wird und sich für den zweiten Saisonstart folgendes vorgenommen hat: "Konstant schnell fahren und fehlerlos bleiben."

Wenn dieses Vorhaben gelingt, könnte Raimund Baumschlager am Ende der Rallye die Gratulationen von seinem Idol Stig Blomqvist in Empfang nehmen. Der Rallyeweltmeister von 1984 wird Stargast bei der Lavanttal-Rallye sein und sich für Publikumsfahrten hinters Steuer setzen. "Seine ruhige, bodenständige Art hat mir immer imponiert, aber auch sein Fahrstil hat mir getaugt", freut sich Baumschlager auf das Treffen mit dem mittlerweile 70jährigen Schweden, der dem Rosenauer auch in einer weiteren Hinsicht Vorbild ist: "Stig hat in seiner langen Karriere gezeigt, dass man auch in fortgeschrittenem Alter noch sauschnell sein kann."

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