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ORM: Lavanttal-Rallye

„Alles ist auf Schiene“ im Lavanttal

Schon im Vorfeld der 41. Lavanttal-Rallye am 7. und 8. April in Wolfsberg gibt es Applaus für den erstmaligen Veranstalter MSC Lavanttal. Fünf Tage vor dem Start herrscht nach viel Arbeit große Vorfreude auf eine tolle Veranstaltung

Fotos: Harald Illmer

Mit der offiziellen Pressekonferenz zur diesjährigen Lavanttal-Rallye trat auch der MSC Lavanttal am vergangenen Dienstag erstmals auf die Bühne, hinter der er schon seit seiner Gründung emsig zu den Taten schreitet. Was noch gar nicht so lange her ist, weil der Verein erst Ende des letzten Jahres aus der Taufe gehoben wurde und somit auch erst seit dieser Zeit feststeht, dass es den Kärntner Rallye-Klassiker auch in seinem 41. Bestandsjahr wieder bzw. noch gibt. Denn der bisherige langjährige Veranstalter MSC Wolfsberg hatte in Form von Präsident Gerhard Leeb bereits vor der letztjährigen Jubiläum-Rallye bekanntgegeben „Wir sind schon zu alt. Nach 40 Jahren ist Schluss!“

Umso mehr durfte die neue, jüngere, Riege des MSC Lavanttal den allgemeinen Willkommens-Applaus genießen. „Man kann nicht dankbar genug sein, dass sich doch noch jemand gefunden hat, der diese tolle Rallye am Leben erhält“, ließ beispielsweise Rekord-Staatsmeister Raimund Baumschlager ausrichten, der sich momentan mit seinem BRR-Team beim ERC-Auftakt auf den Azoren befindet. Und auch die beim Pressegespräch anwesenden Spitzenpiloten - von Champion Hermann Neubauer über Gerwald Grössing oder Historic-Ass Kris Rosenberger – schlugen in diese Kerbe. „Die Lavanttal-Rallye zählt nicht nur zu den schönsten, sondern auch zu den anspruchsvollsten in Österreich. Wir sind glücklich, dass wir dank dem MSC Lavanttal auch heuer hier fahren dürfen“, so der einhellige Tenor.

Dass es so ist, wie es zum allgemeinen Glück nun ist, bedurfte freilich nicht nur einer bereitwilligen Crew, sondern auch einem beträchtlichen Aufwand in jeglicher Hinsicht. „Das war schon eine heftige Challenge“, erklärt MSC-Lavanttal-Obmann Wolfgang Koller. „Schließlich gibt es unseren Verein erst seit Dezember. Von da an eine Rallye auszurichten, die Anfang April gefahren werden soll, bedeutet einen enormen Arbeitsaufwand in enorm kurzer Zeit.“ Dass aber nunmehr „alles auf Schiene ist und wir alle schon gespannt auf den Start am kommenden Freitag warten dürfen, ist der Lohn für viele Mühen und wäre, das muss gesagt sein, ohne die dankenswerte Mithilfe von Gerhard Leeb so nicht möglich gewesen.“ Was zu einer gelungenen Lavanttal-Rallye 2017 noch fehlt, sind nur noch Kleinigkeiten, die auch in den letzten 40 Jahren erst in der letzten Woche finalisiert worden sind. Koller bringt es auf den Punkt: „Das Wichtigste ist, dass das Budget steht. Und das tut es!“

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